OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

VEREINTE NATIONEN – Kuba veranschaulichte gestern vor der UNO einige seiner sozialen Errungenschaften auf den Gebieten Bildung, Gesundheit und Einbeziehung, wobei es daran erinnerte, dass diese trotz der Anwendung der seit mehr als einem halben Jahrhundert gültigen US-amerikanischen Blockade erreicht worden sind.

«Diese kriminelle Politik ruft Schäden und Entbehrungen im kubanischen Volk hervor, ist das Haupthindernis für die Entwicklung unseres Landes, beeinträchtigt andere Länder wegen ihrer exterritorialen Reichweite und benachteiligt weiterhin die Interessen der Bürger und Unternehmen der USA», stellte die Botschafterin Anayansi Rodríguez hier fest.

In ihren Ausführungen während der Debatte des Dritten Ausschusses der Generalversammlung prangerte die ständige Vertreterin der Insel das Bestreben der gegenwärtigen Regierung im Weißen Haus an, die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Belagerung, die von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wird, noch zu verschärfen.

Wie Rodríguez darlegte, kommt Kuba trotz der Sanktionen Washingtons in der Umsetzung der Agenda 2030 der Nachhaltigen Entwicklung voran und stütz sich dabei auf die moralische Kraft, die Milleniums-Entwicklungsziele erfüllt zu haben.

Diesbezüglich hob sie hervor, dass die Insel im ersten Halbjahr 2017 eine Säuglingssterblichkeitsrate von 4,1 pro Tausend Lebendgeborener erreicht hat, eine der niedrigsten der Welt, und bei Geburt eine Lebenserwartung von 78 Jahren aufweist.

Desgleichen sei es das erste Land, das die Eliminierung der Mutter-Kind-Übertragung von VIH/SIDA und von angeborener Syphilis validierte, hob sie hervor.

Die kubanische Botschafterin erinnerte außerdem daran, dass auf der Insel ein universelles und kostenloses Impfprogramm gegen 13 Krankheiten zur Anwendung kommt, dass es keine Analphabeten gibt und der Staat mehr als zwei Drittel seines Haushalts dafür ausgibt, das Niveau in Bildung, Gesundheit, sozialer Sicherheit, Kultur, Sport und wissenschaftlicher Forschung anzuheben.

Darüber hinaus wies Rodríguez auf die Zufriedenheit Kubas hin, auf vielen Gebieten mit anderen Ländern kooperiert zu haben. (PL)