OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

LA PAZ - Der Präsident Boliviens Evo Morales hob anlässlich des 50. Jahrestags der Präsenz des argentinisch-kubanischen Kämpfers in diesem südamerikanischen Land den antiimperialistischen Kampf und den Internationalismus von Ernesto Che Guevara hervor.

Morales betonte die Gültigkeit seiner Ideen in Zeiten, in denen der US –Imperialismus und Sektoren der internationalen Rechten nicht aufhören, progessive Regierungen Lateinamerikas anzugreifen.

Auch seine internationalistische Art des Denkens der Solidarität angesichts der Nöte der Völker der Welt betrachtet er als vital.

Um das Erbe Che zu ehren, erklärte der Staatschef, würden Vizepräsidenten und andere Würdenträger aus Ländern Lateinamerikas und der Karibik vom 5. bis 9. Oktober in Vallegrande zusammenkommen.

In einer Pressekonferenz im Regierungspalast bestätigte Evo Morales die Teilnahme von Vertretern sozialer Bewegungen der Region.

Aus Argentinien und Peru werden Busse nach Vallegrande kommen, wo außerdem Veranstaltungen zum Denken Ches stattfinden werden, an denen internationale Experten teilnehmen.

Morales gab weiter bekannt, dass Delegationen aus Kuba und Venezuela sowie Kinder und Brüder des Guerilleros eintreffen würden.

Vor einigen Wochen hatte der Vizeminister zur Koordinierung der Sozialen Bewegungen Alfredo Rada erkärt, dass auch Organisationen der Jugend, der Studenten und der Arbeiter Lateinamerikas teilnehmen würden.

Rada sagte, dass die zentrale Veranstaltung zur Ehrung auf dem Teil des Flughafens von Vallegrande stattfinden würden, wo 1997 die sterblichen Überreste des Che und anderer Guerilleros in einem Gemeinschaftsgrab gefunden wurden.