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CARACAS.— Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro bekräftigte gestern, dass die Bolivarische Revolution weiterhin für ihre Würde und Freiheit kämpfen werde ungeachtet der Bedrängung und Bedrohung durch die USA.

„Niemand erhebt gegen die Bolivarische Revolution seine Stimme“, sagte der Amtsinhaber im Miraflores-Palast von Caracas, wo eine antiimperialistische Mobilmachung als Teil der Klausur des „Wir alle sind Venezuela“-Tages stattfand, der den weltweiten Dialog für den Frieden, die Souveränität und die bolivarische Demokratie zum Thema hatte.

Vor der Menschenmenge, in der sich über 200 Freunde aus 60 Ländern befanden, bestätigte der Staatschef, dass Venezuela Frieden und Respekt wolle und sein Volk niemals die Sklaverei vor welchem Imperium auch immer als Lebensform akzeptieren werde,

Als Antwort auf die kriegerische Rede des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump am Sitz der Organisation der Vereinten Nationen forderte Maduro ihn zu einer Debatte über den lateinamerikanischen Sozialismus, insbesondere den, der Venezuela antreibe, auf. Auch stellte er die Doppelmoral Washingtons infrage, sich das Recht anzumaßen, andere Länder zu kritisieren, während sein – Trumps – Land sich als außerstande erweise, die Grundbedürfnisse seiner Bürger zu befriedigen.

„In den Vereinigten Staaten missachtet man das Recht auf Ernährung, auf Arbeit, auf angemessenen Lohn und auf Pensionen, um hier nur einiges zu erwähnen, was den Menschen garantiert sein sollte“, versicherte er.

In gleicher Weise bestärkte er, dass Venezuela einen mischrassigen lateinamerikanischen Sozialismus errichte, um der Freiheit der Völker der Region willen.

Außerdem drängte er darauf, mit höherer Effizienz den Menschen zu dienen und ihre Rechte vollständig zu garantieren unter Ausmerzung bürokratischer Praktiken, die das Funktionieren des Staates beeinflussen.

Er bezog sich auf das, was in den letzten 18 Jahren des revolutionären Fortschritts, installiert durch Comandante Hugo Chávez, insbesondere im Bildungssektor erreicht wurde.

In diesem Zusammenhang deutete er an, dass 70 % des Staatshaushalts sozialen Investitionen zugeführt worden seien, und aus diesem Grund habe sich die Bildung so positiv entwickelt – vom vorschulischen Niveau bis zur Sekundarstufe und zur Universität.

Überdies informierte er über die humanitäre Hilfe, die man der Insel Dominica nach den dortigen Verwüstungen durch den Kategorie-5-Hurrikan Maria, der auch andere karibische Nationen bedrohe, gewährt habe,

Ebenso bezeugte er die Unterstützung des mexikanischen Volkes durch Venezuela nach dem verheerenden Erdbeben.

„Mexiko kann in diesen schwierigen und tragischen Momenten auf Venezuela zählen”, fügte er hinzu.

Der venezolanische Würdenträger erinnerte an die Warnungen Fidel Castros im Jahre 1993 in Bezug auf den zerstörerischen Klimawandel und die menschliche Spezies, von der der Comandante en Jefe der kubanischen Revolution gesagt hatte, sie befinde sich in der Gefahr des Aussterbens.