OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez unterzeichnete am Mittwoch am Sitz der UNO, einen Vertrag über das Verbot der Nuklearwaffen.

Kuba und 40 weitere Staaten unterzeichneten die am 7. Juli verabschiedete Initiative, die das Verbot von Entwicklung, Versuchen, Herstellung, Erwerb, Besitz, Lagerung und Weitergabe sowie der Drohung mit der Benutzung dieser tödlichen Waffen etabliert, die als eine schwere Gefahr für das Überleben der Menschheit angesehen werden.

Die Vereinbarung enthält die Verpflichtung den Opfern beiszustehen und die Umweltschäden, die sich aus Atomwaffenversuchen ergeben, zu behandeln und es lässt die Möglichkeit offen, dass sogenannte Besitzerstaaten sich dem Vertrag anschließen, wenn sie die dort festgelegten Voraussetzungen erfüllen.

In einer Pressemitteilung, die hier in Umlauf ist, versicherte Kuba, dass die Unterschrift ein wichtiger Schritt hin zu einer atomaren Abrüstung sei, die entscheidend dazu beitrage, eine Welt frei von Nuklearwaffen zu erreichen.

Kuba bekräftigt, dass es dem Ziel verpflichtet sei, die menschliche Gattung von der Gefahr zu befreien, die die Existenz von aktuell 15.000 dieser Vernichtungswaffen darstelle, von denen an die 1.800 zu sofortigem Einsatz bereit seien.

Mit diesem Vertrag macht die internationale Gemeinschaft deutlich, dass Atomwaffen nicht nur unmenschlich, unmoralisch und ethisch nicht zu vertreten, sondern auch illegal sind, heißt es dort.

Bevor UNO Generalsekretär António Guterres den Prozess der Unterzeichnung des Vertrags eröffnete, bezeichnete er diesen als historisch und fand Anerkennung für die Länder, die ihn förderten und unterstützten, sowie für die Zivilgesellschaft.

Die Initiative ist das erste multilaterale Abrüstungsinstrumentarium, das in den letzten zwei Jahrzehnten erreicht wurde und es tritt 90 Tage nachdem es 50 Staaten ratifiziert haben, in Kraft. (PL)