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Obwohl es keine Meldungen über Tote oder Verletzte gab, waren wenigstens 5.000 Ecuadorianer durch das schlechte Wetter und über die Ufer tretende Flüsse betroffen Foto: Prensa Latina

QUITO – Die Behörden von Tena in der ecuadorianischen Provinz Napo riefen am gestrigen Sonntag für ihre Stadt, die von den Niederschlägen und Überschwemmungen der letzten Stunden am meisten betroffene, den Notstand aus.

Die Entscheidung wurde nach einer Zusammenkunft des Komitees für Notstandsoperationen dieser amazonischen Region getroffen, um ein Resümee der durch die Wolkenbrüche verursachten Schäden durchzuführen. Der nahezu achtstündige Platzregen hatte dafür gesorgt, dass vier Flüsse (Napo, Misahualli, Tena und Colonso) über ihre jeweiligen Ufer traten, wie PL verlautbarte.

Laut Informationen durch das Sekretariat des Krisenmanagements ist der Service der Trinkwasserversorgung für 48 Stunden ausgesetzt, aber das Nationale Wassersekretariat wird den Trinkwasserbedürftigen Hilfe leisten.

Die getroffenen Maßnahmen umfassen außerdem eine Verschiebung des ursprünglich für den heutigen Montag vorgesehenen Schulbeginns in dieser und angrenzenden Provinzen um zwei Tage. Auch die Universität von Ikiam setzt den Lehrbetrieb für 48 Stunden aus.

Überdies arbeitet die Dezentralisierte Autonome Regierung von Tena mit den Maschinen, die nötig sind, um den Verkehr auf den noch blockierten Straßen wieder zu ermöglichen, während auch die Aufräumarbeiten und die Wiederherstellung beschädigter Wohneinheiten in Angriff genommen worden ist.

Obwohl es keine Meldungen über Tote oder Verletzte gab, waren wenigstens 5.000 Ecuadorianer durch das schlechte Wetter und über die Ufer tretende Flüsse betroffen.

Mindestens 18 Stadtviertel meldeten Schäden, darunter auch an einer Brücke. 50.000 Menschen sind ohne Wasser. Etliche mussten die Nacht in für die Überschwemmungsopfer hergerichteten Herbergen verbringen.