OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Maduro mit Vicente Rangel. Photo: AVN

CARACAS – Präsident Nicolás Maduro berief am Sonntag einen Weltgipfel der Solidarität mit dem Volk Venezuelas ein, um die ständigen Aggressionen der Vereinigten Staaten und der internationalen Rechten gegen die Demokratie des südamerikanischen Landes zurückzuweisen.

In einem Interview mit dem bedeutenden Intellektuellen José Vicente Rangel bestätigte der Staatschef, dass die Vorbereitungen des internationalen Treffens in dieser Woche mit Aktionen in mehreren Ländern der Welt beginnen.

Desweiteren erläuterte er im Programm José Vicente Hoy, das von der Kette Televen übertragen wird, dass mit dieser Kampagne der großangelegten Medienkampagne gegen die Souveränität und das Recht auf Selbstbestimmung Venezuelas entgegengetreten werden soll.

Der Staatschef führte an, dass es Tage der Solidarität geben werde, um die Mobilisierung der weltweiten öffentlichen Meinung in Verteidigung der Wahrheit über die politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Vaterlandes des Befreiers Simón Bolívar zu stärken.

Darüber hinaus werde es Treffen mit dem Außenminister Jorge Arreaza, der Präsidentin der Verfassungsgebenden Nationalversammlung Delcy Rodríguez, dem Minister für Kommunikation und Information Ernesto Villegas und dem Abgeordneten Adán Chávez mit Akteuren der internationalen Gemeinschaft in diesem Sinne geben.

Der Staatschef behandelte während des Gesprächs auch Wertungen bezüglich der Verfassungsgebenden Nationalversammlung, seine Erinnerungen an die Zeit mit dem Kommandanten Hugo Chávez und die politischen Errungenschaften, die inmitten der Pläne eines Staatsstreichs erreicht wurden, den die Vereinigten Staaten unter Beteiligung der nationalen Rechten und der Regierung Kolumbiens fördern.

Ebenso bezog er sich auf die nachteilige Situation, die durch den Wirtschaftskrieg im Land verursacht wird, gegen den Maduro für die kommende Woche strenge gesetzliche Maßnahmen ankündigte.

REGIONALWAHLEN

Die revoltionären Kräfte werden einen großen Sieg des Volkes in den für Oktober vorgesehenen Regionalwahlen erzielen, erklärte Maduro laut Berichten von AVN.

«Wir gehen auf einen großen Sieg zu, denn das Volk will Frieden, die Leute wollen Gouverneure, die den Frieden konsolidieren. Die Leute haben Gouverneure wie den von Miranda satt, der auf die Straßen zieht, um zu zerstören, anstatt zu regieren», fügte er hinzu.

Er wies darauf hin, dass die Opposition trotz dessen, dass sie das Land mit Straßenaktionen drei Monaten der politischen Instabilität ausgesetzt hat, letztlich mit der Einschreibung ihrer Kandidaten die Wahlorgane anerkannte.

Andererseits ratifizierte er den Willen der Regierung, einen ständigen politischen Dialog mit den Sektoren einzurichten, die dem Chavismus entgegenstehen, um «die kommenden Jahre als Jahre des Friedens» zu konsolidieren.

Er stellte fest, dass die «schlechteste Politik», die die venezolanische Opposition haben könne, die weitere Unterschätzung der Regierung und des venezolanischen Volkes sei.

«Wenn ich anstrebe, dass sie aufhören, mich und das Volk zu unterschätzen, dann strebe ich das an, damit wir auf der Grundlage der Achtung und gegenseitigen Anerkennung einen ständigen nationalen Dialog führen können als Methode, um den nationalen Interessen zu dienen und den Konflikt beizulegen, der sich aus den Differenzen ergibt», betonte er.