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VEREINTE NATIONEN, New York – Der Botschafter Ägyptens und Vorsitzende des Sicherheitsrates der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) in diesem Monat, Amr Abdellatif Aboulatta, stellte fest, dass die Situation in Venezuela keine Bedrohung für den Frieden und die internationale Sicherheit darstellt.

Er sagte, dass die Geschehnisse in Venezuela interne Angelegenheiten seien. Diese Position entfernt die Analyse des Themas im Sicherheitsrat der UNO.

Wie Telesur berichtete, machte der Vertreter der UNO diese Erklärung gegenüber den Pressemedien, als das Arbeitsprogramm des Sicherheitsrates für August vorgestellt wurde.

Die Betrachtungen des Diplomaten sind mit dem Szenarium verknüpft, das gegenwärtig in Venezuela herrscht, wo die Opposition seit April gewaltsame Proteste fördert und zu einer ausländischen Intervention aufruft, um die Regierung des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen.

Die Vereinigten Staaten brachten Mitte Mai das Thema Venezuela vor den UNO Sicherheitsrat, konnte jedoch keine internationale Unterstützung gegen das südamerikanische Land erzielen.

Der Ständige Vertreter Venezuelas vor der UNO, Rafael Ramírez, versicherte seinerseits vor mehreren Tagen, dass alle Agressionsversuche, die auf die Isolierung der von Hugo Chávez begründeten Bolivarischen Revolution gerichtet sind, eine Niederlage erleiden würden.

Ebenso wies er darauf hin, dass die Kampagne gegen Venezuela und dessen Regierung nur in der extremen Rechten der USA und bei Sprechern der internationalen Rechten von zweifelhaftem Ruf Widerhall finden.

«Wir waren bis Dezember letzten Jahres im Sicherheitsrat vertreten, wir sitzen im Menschenrechtsrat in Genf und im Wirtschafts- und Sozialrat (Ecosoc), wir haben den Vorsitz des Vierten Ausschusses der Generalversammlung, der Bewegung Nichtpaktgebundener Staaten und des Sonderkomitees für Dekolonisierung, das heißt, wir entwickeln weiter unsere Politik des Friedens und der Solidarität», hob Ramírez hervor.