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HUBEI, China -Wenn man in Hubei, einer Provinz im Südwesten Chinas von Kuba spricht, denkt man nicht nur an paradiesische Strände und ausgezeichneten Rum, sondern immer mehr gewinnen auch an Biotechnologie und Landwirtschaft an Raum.

Dieses Gebiet Chinas, in dem sich der Yangtse Fluss in seinem mittleren und unteren Verlauf entlangschlängelt, das im Jahr 2016 ein BIP von 502 Milliarden hatte und entsprechend dem Standard der Weltbank im Jahr 2016 ein Entwicklungsniveau ähnlich dem Schwedens aufwies, hat den Wunsch, die Bindungen zu Lateinamerika und der Karibik weiter zu stärken. Dabei setzt es vor allem auf Havanna.

„Zur Zeit laufen zwei Kooperationsprojekte mit Kuba“, sagte der Direktor für Lateinamerika und die Karibik der Provinz Hu Jian. „Das erste ist auf dem Gebiet der Biotechnologie, ein Sektor, in dem beide Länder in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben“, betonte er und fügte hinzu, dass es sich beim zweiten um ein Kooperationsprogramm für die Einrichtung einer Musterfarm in Kuba handle.

Beide Projekte sind Teil der im Rahmen des Besuchs des Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping in Kuba im Jahr 2014 vereinbarten Verträge, die während des Aufenthalts von Premierminister Li Keqiang in Havanna im letzten Jahr ratifiziert wurden.

„Aktuell importieren und verkaufen wir auf dem lokalen Markt der Provinz biotechnologische Produkte aus Kuba wie PPG, ein Medikament, das sich bei der chinesischen Bevölkerung großer Beliebtheit erfreut, besonders weil es natürliche Bestandteile hat, was hier sehr geschätzt wird“, stellte Hu fest.

Er sagte weiter, dass man innerhalb von fünf Jahren plane, in der Spitzenentwicklungszone von East Lake in Wuhan eine Fabrikationslinie mit großer Kapazität für andere Produkte einzurichten, die ihre weltweit anerkannte hoher Qualität durch die kubanische Biotechnologie erhalten haben wie z.B. Interferon gegen Virusinfektionen und für den Bereich Onkologie, Auxine und Impfstoffe.

Die Zusammenarbeit bei der biotechnologischen Industrie zwischen China und Kuba unterteilt sich in drei Etappen. Die erste besteht in der Einrichtung von Vertriebsagenturen der kubanischen Verbindungsstoffe in China; in der zweiten wird Kuba die Technologie liefern während China Ausrüstung und Einrichtung stellt, um Produktionsstätten für Medikamente zu errichten und die dritte Etappe beinhaltet die Eröffnung von gemeinsamen Entwicklungs- und Forschungsinstituten, um ein höheres Niveau zu erreichen und Innovationen durchzuführen.

Die Beziehungen zwischen China und Kuba in diesem Sektor sind seit 15 Jahren im Ansteigen begriffen.

Diese wichtige Leistung der Revolution ist in der zweitgrößten Weltmacht auch in den chinesisch- kubanischen joint-venture Unternehmen Biotech in der Sonderentwicklungszone Peking und Changchun Heber Biological Technology in Jijin im Norden des Landes präsent.

 LANDWIRTSCHAFTLICHE KOMPLEMENTARITÄT

Mit einer Ausdehnung von 187.000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von ca. 64 Millionen ist Hubei als das Land des Reisanbaus und des Fisches bekannt und weist eine wichtige hochentwickelte industrielle und technologische Basis für die Entwicklung der Landwirtschaft auf.

„Aus diesem Grund hat das chinesische Landwirtschaftsministerium uns beauftragt, bei der Einrichtung einer Musterfarm in Kuba behilflich zu sein, ein Projekt, das ein Produktionszentrum für Getreide und ein Gebiet für den Reisanbau beinhaltet und außerdem die Spende für die Ausrüstung für die Viehhaltung“, erklärt der Präsident der staatlichen Landwirtschaftsgruppe Bong Ken Liang Feng.

Dieses Zentrum wurde beim Besuch des chinesischen Präsidenten in Kuba 2014 eingeweiht und ist im Unternehmen für Genetik und Viehzucht Los Naranjos in der Provinz Artemisa angesiedelt, eine Einrichtung die vom hsitorischen Führer detr Revolution Fidel Castro ins Leben gerufen wurde.

„Unser oberstes Ziel ist, Kuba dabei zu helfen sein Technologieniveau und die landwirtschaftliche Produktion zu erhöhen“, sagte Bong Ken Linag Feng.