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Der bolivianische Außenminister sprach über den Beitritt Boliviens zum Mercosur Photo: TELESUR

LA PAZ- Bolivien genießt heute international große Anerkennung, denn es gibt eine Unterstützung für den Veränderungsprozess von seiten derer, die mit unserer Politik übereinstimmen und von solchen, die andere Ideologien vertreten sagte Außenminister Fernando Huanacuni.

Beim Mercosur Treffen erhielten wir verschiedenen Einladungen von Ländern wie Brasilien und Argentinien die bilateralen Beziehungen enger zu gestalten, sagte Huanacuni am Sonntag im TV Programm „El Pueblo es Noticia“.

Nach Aussage des Außenminister sprachen die Delegationen beider Länder beim Gipfel des Gemeinsamen Marktes des Südens, der am Sonntag in Argentinien zu Ende ging, über Themen wie Energie und den Export von Gas und Elektrizität.

Huanacuni betonte außerdem die überzeugende Unterstützung der im Mercosu vereinten Länder für die Initiative Boliviens einen Biozeanischen Eisenbahnkorridor der Integration (CFBI) ind die Wege zu leiten, ein Projekt von regionalem Interesse, um den Handel und die Verbindung zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean zu ermöglichen.

Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay verabschiedeten eine gesonderte Erklärung zur Unterstützung des biozeanischen Zug-Projekts, das 3 755 km lang sein soll und den brasilianischen Hafen Santos mit dem peruanischen Ilo verbinden soll und dabei über Bolivien verläuft. Er wird zusätzliche Verzweigungen haben und sechs der 12 südamerikanischen Länder zugute kommen.

Die Initiative verfügt bisher über vier von Bolivien erarbeitete Studien zur Vorinvestition über Handel und Markt, Auswirkungen auf die Umwelt, vorläufiges Grundkonzept, Baukosten und Betrieb des Megaprojekts.

Der Außenminister sprach auch über die Vollmitgliedschaft Boliviens zum Mercosur und sagte, dass alle Voraussetzungen dafür erfüllt worden seien.

Der Kongress von Brasilien müsse dem noch zustimmen, während Paraguay, Uruguay und Argentinien bereits ihr Jawort gegeben hätten, sagte er.

Bolivien unterhält seit 1994 Handelsbeziehungen zumMercosur und nahm an den Debatten teil, allerdings ohne Stimmrecht.