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Vicente Fox.

CARACAS – Die Regierung Venezuelas erklärte den ehemaligen mexikanischen Präsidenten Vicente Fox zu unerwünschten Person, gab der venezolanische Außenminister Samuel Moncada über Twitter bekannt. Moncada führte genauer aus, dass Fox dafür bezahlt werde, in Venezuela die Gewalt zu schüren, um die Intervention ausländischer Mächte zu fördern und er die Gastfreundschaft des venezolanischen Volkes missbraucht habe.

Der ehemalige Präsident Mexikos war als „Beobachter“ einer von der „Mesas de la Unidad Democratica“ (MUD) initiierten Volksbefragung angereist und endete damit, die venezolanischen Behörden zu beleidigen und mitten auf der Straße den verfassungsmäßig gewählten Präsidenten Nicolás Maduro als Diktator zu bezeichnen.

„Der Kampf ist bereits Schritt für Schritt gewonnen worden, Stimme für Stimme wird der Dikatator verschwinden, jetzt ist es an Venezuela dieses große Land zu führen, die Wirtschaft wiederzugewinnen, die Beschäftigung wiederzugewinnen, die Nahrungsmittel wiederzugewinnen, das kommt als nächstes“, sagte Fox bei einer öffentlichen Veranstaltung in Chacaíto, der Bastion der Unltrarechten in der Hauptstadt.

Fox kam zusammen mit den ehemaligen Präsidenten Andrés Pastrana (Kolumbien), Jorge Quiroga (Bolivien), Laura Chinchilla und Miguel Ángel Rodríguez (Costa Rica) in Venezuela an, um als Beobachter einer Anti- Regierungsbefragung, die nicht durch die Verfassung gestützt wird und ohne Beteiligung der entsprechenden Institutionen am Sonntag durchgeführt wurde.

Am Vorabend hatten lokale Pressemedien die Verbindung der fünf für diese „Mission“eingeladenen ehemaligen Regierungschefs mit verschiedenen Fällen von Korruption, Geldwäsche und Drogenhandel hervorgehoben.