OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Politische Organisationen und soziale Bewegungen der Linken aus 33 Ländern kommen zwischen dem 15. und 19. Juli in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, zum XXIII. Sao Paulo Forum zusammen, um Alternativen für die Krise des Kapitalismus und deren Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft zu suchen, heißt es bei Telesur.

Seit 1990 kommen diese Organisationen zusammen, um zugunsten der Völker zu debattieren und bei dieser Gelegenheit wird es um Themen wie Korruption, das Zusammenbrechen der staatlichen Institutionen und das Funktionieren der Wirtschaft zugunsten von Sonderinteressen gehen.

Außerdem wird man das Thema der Forderungen der Arbeiterklasse in der ganzen Welt behandeln, die von dieser Instanz aus als revolutionäre Klasse verstanden wird.

In Nicaragua ist man bei den Vorbereitungen zur Feier des 38. Jahrestags der Sandinistischen Revolution und des Taktischen Rückzugs nach Masaya, eine der militärischen Strategien, mit denen zusammen mit dem Volk der Sturz der Diktatur von Aanastasio Somoza Debayle gelang.

Dies ist das achte Mal, dass das Sao Paulo Forum in Mittelamerika und das vierte Mal, dass es in Niacaragua unter der von Daniel Ortega angeführten Sandinistischen Befreiungsfront zusammentrifft.

Nach dem Urteil, das gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in erster Instanz ausgesprochen wurde, gab das Sao Paulo Forum ein Kommuniqué heraus, in dem es heißt, dass die Aktion „ein Angriff auf die Demokratie und die Verfassung des Staates“ darstelle.

„Es handelt sich um eine falsche, willkürliche und abolut illegale Maßnahme“ heißt es in dem Dokument weiter, das außerdem anprangert, dass das Urteil gegen Lula auf der Grundlage von bezahlten Denunziationen gestandener Verbrecher ohne Vorlage von Beweisen beruhe.