OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

SANTIAGO DE Chile – Das José Martí darstellende in Bronze gegossene Denkmal nimmt ab heute einen privilegierten Platz in der chilenischen Hauptstadt ein. Rund tausend Menschen nahmen an der offiziellen Einweihung des Denkmals teil.

An dem kalten Wintermorgen trafen sich Politiker, Botschafter, Studenten, Solidaritätsgruppen und in Chile wohnende Kubaner im Portales Park im emblematischen Stadtteil Yungay.

Am Fuße der in Lebensgröße gefertigten Statue des bekannten kubanischen Bildhauer José Villa Soberón sind einige bekannte Aussprüche des Denkers, Dichters, Schriftstellers und Revolutionärs eingraviert.

Aber einer von ihnen ist von der chilenischen Nobelpreisträgerin, der Dichterin und Essayistin Gabriela Mistral, die eine glühende Verehrerin von Martí war und mit ihren Worten vielleicht die Größe des Apostels der Unabhängigkeit Kubas zusammenfasst.

„Der bester Mann unserer Rasse“, schrieb Lucila Godoy, was ihr richtiger Name ist.

Nachdem beide Nationalhymnen erklangen, hob Kubas Botschafter in Chile, Adolfo Curbelo, das Werk Martís und seine Träume von der Einheit und Integration ‚Unseres Amerikas‘ hervor.

Curbelo enthüllt das Denkmal gemeinsam mit Fidel Espinoza, dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer Chiles, Magaly Matus, der Direktorin des kubanisch-chilenischen Instituts für Kultur José Martí, und dem Bildhauer Villa Soberón.

Auch der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chiles, Lautaro Carmona, sowie Abgeordnete und Stadträte nahmen an der Veranstaltung teil.