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Luis Motta Domínguez, Venezuelas Minister für Elektrische Energie, klagte die neuen Unruhe stiftenden Aktionen der extremen Rechten in diesem Land an. Photo: VTV

Finanziert von Venezuelas Ultrarechten, griffen gewaltbereite Gruppen mit hausgemachten Bomben (Molotowcocktails) das Umspannwerk San Ignacio in Maracay im Staat Aragua an, meldete der venezolanische Minister für Elektrische Energie Luis Motta Domínguez.

Nach Informationen von Prensa Latina erklärte der Minister, dass drei weitere selbstfahrende Einheiten der Nationalen Elekrischen Körperschaft (Corpoelec) von den vandalisierenden Gruppen, die in Erfüllung einer seit April im Gange befindlichen Putsch-Agenda Chaos und Destabilisierung im Land säen wollten, in Brand gesetzt worden seien.

In einem Telefongespräch mit dem Kanal „Venezolana de Television” (VTV) unterstrich Motta Domínguez gestern Abend, dass diese Attacken das Ziel hätten, Durcheinander und Besorgnis in der Bevölkerung zu stiften und auf diese Weise Angst vor dem Urnengang hervorzurufen, der für den 30. Juli terminiert ist und bei dem die Repräsentanten für die Konstituierende Nationalversammlung gewählt werden sollen.

„Diese Personen”, betonte der Minister, „wollen nicht begreifen, dass sie keine Institution attackieren und auch nicht die Regierung als solche, sondern dass sie das Volk direkt angreifen. Wenn es eine Unterbrechung des elektrischen Services gibt, rekrutieren sich die Einheiten, die ausrücken, um die Störung zu beheben, aus ihm. Also ist es das Volk, dem Schaden zugefügt wird.“ Er drängte das venezolanische Volk, derartige Aktionen zurückzuweisen und forderte von den Sektoren der Opposition ein definitives Ende der Gewalt im Land.

Der Gouverneur des Staates Anzoátegui Nelson Moreno beklagte seinerseits eine Brandstiftung vom Vortag, bei der mit der oppositionellen Rechten Venezuelas in Verbindung stehende gewalttätige Gruppen eine Sammelstelle des Vertriebsnetzes Mercal angegriffen hatten, wobei 40 Tonnen für die Bevölkerung vorgesehener Lebensmittel in Mitleidenschaft gezogen wurden. Laut Gouverneur Moreno ist es der schnellen Reaktion der Arbeiter dieser Einheit und den Feuerwehrleuten zu danken, dass 60 Tonnen Grundnahrungsmittel gerettet wurden, die heute in Gemeinden der Städte Barcelona und Puerto la Cruz im Staat Anzoátegui verteilt werden.

Die Tat traf auch auf die Ablehnung des venezolanischen Ernährungsministers Marcos Torres, die sie als einen terroristischen Akt gegen das Volk Venezuelas bezeichnete.