OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Förderung des Wohlergehens und der Erholung der Kinder räumt die kubanische Regierung einen wichtigen Platz ein. Photo: Jose M. Correa

VEREINTE NATIONEN – Kuba ratifizierte hier erneut sein Engagement in der Betreuung der Kinder, auf der Jahressitzung des Exekutivkomitees des Weltkinderhilftswerks der UNO, Unicef. In ihrem Redebeitrag auf dem Forum bestätigte die kubanische Diplomatin Biana Leyva, dass die Kinder und Jugendlichen eine zentrale Rolle in der Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung einnehmen.

„Dies alles trotz der systematisch ausgeführten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, der mein Land weiterhin ausgesetzt ist“, bestätigte sie vor dem Forum, indem sie sich auf die von den USA seit über einem halben Jahrhundert auferlegte Blockade bezog.

Nach den Worten von Leyva arbeitet die Regierung dank ihres politischen Willens auf diesem Gebiet daran, die erzielten Errungenschaften zum Schutze der Kindheit und der Jugend aufrecht zu erhalten, darunter die 2015 erfolgte Erklärung des Landes als frei von Mutter-Kind-Übertragung des VIH/Aids und der angeborenen Syphilis. Kuba war das erste Land, das dies erreichte.

Ebenso hob sie hervor, dass die Karibikinsel über neun Jahre in Folge hinweg eine Säuglingssterblichkeit unter fünf pro Tausend Lebendgeborenen erzielte.

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Sitzung von Unicef bekräftigte die Vertreterin Kubas die Bereitschaft ihres Landes, die Kooperation Süd-Süd weiter zu stärken, ausgehend von seinen Möglichkeiten und Erfahrungen insbesondere auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, der Bildung und des Schutzes der Kinder in Katastrophensituationen.

„Diesbezüglich arbeiten wir mit Unicef in der Dokumentation der Erfahrung Kubas zusammen, um diese anderen Ländern und Regionen der Welt vermitteln zu können“, führte sie aus.