OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ismael Batista

Kuba prangerte am Dienstag vor der UNO an, dass die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA und deren exterritoriale Reichweite weiterhin in Kraft ist, wie dies jüngst durch die Geldstrafe deutlich wurde, mit der die kanadische Filiale der American Finance Corporation (AHFC) belegt wurde.

Das Amt für Kontrolle von Auslandsvermögen des Finanzministeriums(OFAC) belegte die Gesellschaft mit einer Strafe von 87.255 Dollar wegen Verletzung der Regulierungen der US-Blockade gegen Kuba, wie die Ständige Mission Kubas vor der UNO in einer Pressemeldung bekanntgab.

Danach wurde die Sanktion verhängt, weil die Filiale zwischen Februar 2011 und März 2014 insgesamt 13 Vereinbarungen über die Vermietung von Autos zwischen der Botschaft Kubas in Kanada und einem Honda Konzessionsinhaber in Ottawa genehmigte und finanzierte.

Es handelt sich hierbei um die erste Strafmaßnahme dieser Art unter der Regierung des republikanischen Präsidenten Trump, dessen Amtsvorgänger Barack Obama im Dezember 2014 eine Annäherung zwischen beiden Ländern angekündigt hatte.

Seit dieser Entscheidung Obamas hat die Regierung 11 Firmen mit insgesamt fast 3 Milliarden Dollar sanktioniert, sieben davon waren US-Unternehmen und vier ausländische.

Die Maßnahme beeinträchtigt in diesem Fall nicht nur die Arbeit kubanischer Diplomaten in Drittländern sondern fügt auch kanadischen Bürgern und Unternehmen Schaden zu.