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Sivori gehört zu den herausragenden Journalisten des multinationalen Senders Telesur. Photo: TELESUR

CARACAS – Dank der kugelsicheren Weste, die sie trug, entkam die Journalistin des multinationalen Senders Telesur Adriana Sivori am Montag unverletzt dem Schuss aus einer Feuerwaffe, der sie an der Schulter traf, als sie über eine von der Ultrarechten organisierte Demonstration in einem Viertel der venezololanischen Hauptstadt berichtete.

Laut Nachrichtenagentur Prensa Latina ereignete sich der Vorfall in der Nähe der Autobahn in Caracas, als Sivori, zusammen mit anderen Pressvertretern über eine Aktion der Mesa de la Unidad Democratica (MUD), einer Koalition der ultrarechten Parteien Venezuelas, berichtete.

„Diese Kugel traf mich. Die kugelsichere Weste verhinderte, dass ich verletzt wurde oder daran gestorben bin“, sagte die Journalistin in einem Interview, das von ihrem eigenen Kanal Telesur übertragen wurde.

Sivori erklärte, dass obwohl der Helm und die Weste, die sie trug, sie eindeutig als Presse identifiziert hätten, wäre sie „ einem Kugelhagel ausgesetzt worden, als ob sie sich mitten im Krieg befänden.“

Das Team von Telesur und andere Journalisten wurden außerdem mit Molotowcocktails aus hausgemachter Produktion angegriffen.

„Ich glaube, der Angriff ging ganz gezielt gegen uns“, fügte Sivori hinzu.

„Wir hatten verschiedene Kameras. Wie konnte man die übersehen? Da waren einige Kameraleute, und wir waren einige Journalisten. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie nicht wussten, dass wir Presseleute waren“, sagte sie.