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CARACAS -Der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro rief das ganze Land dazu auf, über die Gründe für die Gewalt nachzudenken, die am Samstag den Tod des jungen Orlando Figuera zur Folge hatte, der bei einer Kundgebung der Opposition erstochen und lebendig verbrannt worden war.

„Ich rufe das Volk dazu auf, eine große Kampagne in Marsch zu setzen, einen Kreuzzug des Nachdenkens, einen großen Kreuzzug, der die Gewalt und den Hass verurteilt, einen großen Kreuzzug zur nationalen Wiedervereinigung“, sagte Maduro in seinem traditionellen sonntäglichen Programm.

Der venezolanische Minister für Kommunikation und Informtion Ernesto Villegas gab bekannt, dass der junge Mann an einem Herz- und Lungenstillstand gestorben sei. Figuera wurde Opfer einer gewalttätigen Gruppe, die ihn bei einer Kundgebung der Opposition im Bezirk Chacao im Staat Miranda für einen Chávezanhänger hielt.

Laut Nachrichtenagentur AVN sagte der venezolanische Präsident, dass die Opposition „ sich daran gesetzt hat, das Volk gegen das Volk aufzubringen und der einzige Grund, den ein Mensch haben kann, um einen anderen zu töten, ist dass er ihn hasst“.

Maduro merkte an, dass die Regierung den Familienangehörigen Figueras Hilfe zukommen lasse. Wie Minister Ernesto Villegas bekanntgab, habe dessen Mutter ihre Arbeitsstelle verloren, als sie den Gewaltakt gegen ihren Sohn zur Anzeige gebracht habe.

Figuera eingeschlossen haben bereits 64 Venezolaner ihr Leben wegen des Hasses und der Gewalt verloren, die die Führer der Rechten unter ihren Sympathisanten fördern, um das Land zu destabilisieren und den Staatschef zu stürzen.