OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

WINDHOEK, Namibia – An diesem Ort von Kuba zu sprechen, bedeutet, sofort Zuneigung und Achtung zu verspüren, Neugier gegenüber einer Insel, die geografisch so fern, aber nah aufgrund der gemeinsamen Geschichte ist. Dies ist in ganz Afrika so, denn Kuba zu sagen, bedeutet, Brüderlichkeit zu sagen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Windhoek, die Hauptstadt von Namibia, ab heute Sitz der V. Kontinentalkonferenz der Solidarität mit Kuba ist.

Nach den letzten Angaben, die das Organisationskomitee machte, haben sich 288 Teilnehmener aus Ländern wie Südafrika, Angola, Simbabwe und Burkina Faso eingeschrieben.

Das Treffen wird über einhundert Delegierte aus etwa 26 Ländern zusammenbringen, um über ihre Beziehungen zur Insel zu sprechen und die Solidarität zu stärken. Nach Wochen der Vorbereitung vonseiten der Regierung und des Freundschaftsverbandes Kuba- Namibia nimmt nun der Konferenzsaal des Hotels Country Club die Arbeitsberatungen auf, die in zwei Ausschüsse unterteilt sind. Die zentralen Themen werden der Kampf gegen die Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade, die von den Vereinigten Staaten verhängt wurde, und der Aufruf zur Rückgabe des illegal besetzten Territoriums von Guantánamo sein.

Zu diesen Themen gesellen sich noch die Beziehungen zwischen den einzelnen Solidaritätsbewegungen mit Kuba, die Nutzung alternativer Medien, um die Wahrheit zu verbreiten, und die Wichtigkeit des Vermächtnisses von Fidel und Che.

Die kubanische Delegation wird vom Helden Fernando González, Vorsitzender des Kubanischen Instituts der Völkerfreundschaft (ICAP), zusammen mit dem Kommandanten Víctor Dreke, Kampfgefährte des Che im Guerillakampf des Kongo, angeführt. Weitere 20 Mitglieder gehören der Delegation an.

Das Treffen findet unter der Losung „Die Solidarität intensivieren und das Erbe von Fidel und Che fortführen“ statt und wird vom Präsidenten Namibias, Hage Geingob, eröffnet, dessen Rede mit großem Interesse erwartet wird.

Das Programm des Events, der bis zum 7. Juni andauert, wird von Aktivitäten bereichert, die von den namibischen Behörden, dem Freundschaftsverband, den in Namibia residierenden Kubanern und Schülern der Grundschule Fidel Castro vorbereitet worden sind.

Eine der Besonderheiten dieses Treffens besteht in der Ständigen Ausstellung in den Sälen des Country Club von 100 gerahmten Fotos von Fidel aus verschiedenen Etappen seines Lebens, zusammengestellt von der Solidaritätsbewegung Südafrikas. Später wird die Ausstellung in die Nationalbibliothek verlegt, damit die Einwohner der Hauptstadt sie ansehen können.

Parallel zur Vorbereitung der Konferenz hat der Freundschaftsverband mehrere Veranstaltungen wie Filmvorführungen und Ausstellungen ausgeführt, die der Verbindung zwischen den befreundeten Völkern dienen.

Das vorhergehende Kontinentaltreffen hatte seinen Sitz in Äthiopien, und es wird erwartet, dass sich das Treffen in Windhoek durch den Anstieg der Teilnehmerzahl auszeichnet.