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Die venezolanische Opposition ruft weiterhin zur Gewalt im Land auf. Photo: AVN

CARACAS – Die Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten Venezuelas, Delcy Rodríguez, brachte am Donnerstag zum Ausdruck, dass diplomatische Vertreter, die sich angeblich um die Situation in ihrem Land „Sorgen machen“, in Wirklichkeit die Gewalt anfachen, die seit April entfesselt wurde, als Parteien des MUD (Tisch der Demokratischen Einheit) zu Aktionen auf den Straßen aufriefen.

„Es ist ein Unding, dass sie sagen, um Venezuela besorgt zu sein und gleichzeitig die Gewalt im Land anfachen“, sagte die Außenministerin in Erklärungen, die von Venezolana de Televisión übertragen wurden.

Rodríguez versicherte, zitiert von AVN, dass die OAS zu keinem Übereinkommen kam, um gegen Venezuela vorzugehen, weil die Mehrheit ihrer Mitglieder die Lügen nicht anerkennt, die bezüglich der politischen Krise und der Fälle von Gewalt während der letzten beiden Monate verbreitet werden.

„Jene, die bestrebt waren, Venezuela im Bunde mit den gewalttätigen Oppositionellen zu bevormunden, erreichten keine Einigung, weil es keine Anerkennung für die Lügen gibt, die diese Gruppe bezüglich Venezuela Glauben machen will“, sagte sie über ein Treffen, zu dem einige Außenminister in Washington zusammentrafen.

Die Außenministerin hob hervor, dass auf dem Treffen der OAS vom Mittwoch die interventionistischen Ziele der sogenannten Gruppe der 15 nicht erreicht wurden, welche sich im Schoße des Organismus der Hemisphäre verschanzt, um die Ruhe des Landes anzugreifen.

Sie hob hervor, dass die gewalttätigen Aktionen, die im Land ausgeführt werden, eine Symbiose mit dem Vorgehen dieser Gruppe von Ländern aufweisen, die das Chaos in Venezuela fördern, um dadurch die Intervention ihrer Streitkräfte zu rechtfertigen.

In ihren Worten betonte sie, dass es merkwürdig sei, dass die verfassungsgebende Versammlung, die ein politischer Mechanismus ist, um die von der Rechten des Landes mit Unterstützung der OAS aufgezwungene tiefe politische Krise zu lösen, nun „Gegenstand der Kritik und Gegenstand der Zurückweisung vonseiten jener ist, die sagen, sie seien über die Situation in Venezuela besorgt“.

Diesbezüglich kündigte sie an, dass sie an der neuen Versammlung teilnehmen werde, die von den Außenministern der OAS in Mexiko ausgeführt wird, um erneut das Land zu verteidigen, diesmal in Begleitung einer großen Mobilisierung der Völker von Mittelamerika.