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CARACAS.— Kann man ohne ein revolutionäres Denken der Pflichterfüllung hierbleiben? Bedeutet hier zu sein einfach nur ein Lebensabschnitt oder eine wahrhafte Verpflichtung? Diese Fragen wurden am Samstag vom Leiter aller kubanischen Missionen in Venezuela, Victor Gaute López bei einem Treffen mit Vertretern der sozialen Missionen und Mitarbeitern aufgeworfen, die ihre Arbeit in der Hauptstadt des Bruderlandes leisten.

Bei einer Analyse, wie die vom Büro der Kubanischen Missionen definierten Schwerpunkte im ersten Trimester dieses Jahres erfüllt wurden, mahnte Gaute, mit vollem Einsatz jede Aufgabe anzugehen und schlecht gemachte Arbeit, Schlamperei nicht zu dulden und dem Volk Bolivars alles Wissen und alle Erfahrungen zu vermitteln. „Wir müssen aus der kubanischen Mission ein Musterbeispiel der Hingabe und Kampfbereitschaft machen, die in diesem von uns geliebten Volk unvergessliche Spuren der Dankbarkeit hinterlassen“, sagte er.

In einer detaillierten Auswertung der Arbeit der Medizinische Mission Kubas in der Hauptstadt Venezuelas erinnerte die Koordinatorin in diesem Gebiet Iris Quiñones García an die drei wichtigsten Aufgaben, die der Comandante en Jefe Fidel den kubanischen Teilnehmern der Missionen aufgetragen hat: Fürsorge dem Volk gegenüber, die Betreuung unserer Techniker und Fachleute und die Vorbereitung der Söhne und Töchter Venezuelas zur Übernahme lebenswichtiger Posten im Bereich Medizin und auf anderen Gebieten.

Vieles hat sich in den 14 Jahren seit Bestehen der Medizinische Mission getan, denn heute ist die medizinische Grundversorgung in diesem südamerikanischen Land zu 100% gewährleistet. Deswegen sagte Dr. Iris Quiñones García in ihren Betrachtungen hinsichtlich der Strukturen und Dienstleistungen, die in diversen Fachbereichen geleistet werden, dass nun diese Arbeit, die auch spezielle Fachbereiche wie genetische Beratung von Schwangeren und die daraus sich ergebende Früherkennung jedweden Problems betreffen, perfektioniert würden.

Der Erfolg jeder Arbeit mit dem Menschen liege darin, ihn in seiner Gesamtheit zu sehen. Damit spielte die Koordinatorin auf diejenigen an, die im Sportbereich arbeiten und betonte die Notwendigkeit das Binom Gesundheit-Sport zu stärken, in dem Akteure aus beiden Bereichen zum Wohl der Menschen zusammenarbeiten.

Dr. Iris Quiñones sprach auch über die Zusammenarbeit zwischen Kubanern und Venezolanern, eine Gemeinsamkeit aller sozialen Missionen, über die Präsident Nicolás Maduro gesagt hat, sie verdienten es in die kommende neue Bürgerverfassung aufgenommen zu werden, über die Prophylaxe als Stil der politischen und beruflichen Arbeit sowie über die rationelle und effiziente Nutzung des menschlichen Talents jeder Mission.

Danach ergab sich ein fruchtbarer Gedankenaustausch zwischen Victor Gaute und Vertretern aller Missionen der Hauptstadt. Dabei kam er auf elementares Konzept zu sprechen: „Das, was uns am meisten interessieren sollte, ist , die wahren Bedürfnisse der Menschen zu erkennen“. Zu einem anderen Zeitpunkt sagte auf eine Frage hin, dass alles, was man tue, vor allem wenn es darum gehe die Arbeitsroutine der venezolanischen Brüder, die ihr Examen hinter sich haben, zu erarbeiten und zu begleiten, sich darum drehen müsse: Welchen Beitrag kann ich zur Bolivarischen Revolution leisten?“

Gegen Ende des Treffens hob der Leiter der Nationalen Arbeitsgruppe Jacinto Gómez Valdés als Voraussetzung für den Erfolg jeder Arbeit die Disziplin und die Einheit hervor, und jeden Tag die Aufgaben zu erfüllen, die sich stellen und die Verantwortung zu übernehmen, die einem zufällt. Wir leben in entscheidenden Momenten, in denen viele Medien das Gute der von Chávez initiierten Revolution verteufeln, und deshalb sei die politisch-ideologische Arbeit in allen Staaten, besonders in der Hauptstadt, der „Speerspitze“ aller humanitären Anstrengungen zur Verteidigung der Bolivarischen Revolution von großer Bedeutung.