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Der kubanische Präsident Fidel Castro Ruz während seines Besuchs in Angola Photo: Joaquin Viñas

LUANDA.-Angolaner und Kubaner hoben den Humanismus der Revolutionsführer Fidel Castro anlässlich des 40. Jahrestags seines ersten Besuchs in Angola vom 23. bis 27. März 1977 hervor.

„Ich möchte für die Unterstützung danken, die er uns gegeben hat und die es ermöglicht, dass wir heute hier sind“, sagte General Antonio dos Santos Franza, der im Jahr 1962 nach Kuba gekommen war, um sich als Agronom auszubilden, und den Staatsmann bei Gesprächen mit Studenten an der Universität Havanna getroffen hatte.

„Fidel Castro hat die Geschichte zum Besseren verändert, es hat die Geschichte während seiner Lebenszeit geprägt“, fügte der jetzige Parlamentsabgeordnete hinzu.

„Mit seinem internationalistischen Geist hat er die Kubaner mit Würde gefüllt und auf der Welt bekannt gemacht“, sagte er während eines Festakts im Pressezentrum Anibal de Melo im Beisein der kubanischen Botschafterin, Gisela García Rivera, und des im Land akkreditierten diplomatischen Corps.

„Es war ein sehr emotionaler und historischer Besuch“, erinnerte sich der angolanische Botschafter in Argentinien, Erminio Escorcio, der 1977 Protokollchef des Außenministeriums war.

General Roberto Leal Ramos Monteiro, der während des Aufenthalts des Staatschefs in Angola dem Sicherheitsausschuss angehörte, wies auf die Komplikation hin, die es bedeutete, ihn zu beschützen, denn Fidel Castro hatte alles fühlen, alles sehen wollen, sagte er.

„Die Ankunft des Führers der kubanischen Revolution war eine große Freude, denn er war ein Humanist par excellence“, erklärte Lucia Ingles, Generalsekretärin des angolanischen Frauenverbandes, die damals Sekretärin der Präsidentschaft war.

„Dank der Kubaner haben wir erreicht, das zu sein, was wir heute sind. Ich bin etwa zehn Mal in Kuba gewesen und fühle mich auch als Kubanerin“, bemerkte Ingles.