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Der venezolanische Präsident, Nicolás Maduro, sagte, dass das Ziel, das die OAS verfolgt, die Destabilisierung der Bolivarischen Revolution ist. Photo: Notimex

CARACAS — Der Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, wies den Bericht über sein Land zurück, der vom Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Almagro, vorgelegt wurde, da dieser «die institutionellen Prozesse und Prinzipien der Organisation nicht kennt».

In einem Kommuniqué für die lokalen Pressemedien bezeichnete der Staatschef das Dokument als ungesetzlich und unzulässig und war dem Meinung, dass dessen einiges Ziel darin besteht, die Bolivarische Revolution zu destabilisieren und die ausländische Intervention in diesem südamerikanischen Land zu fördern.

„Almagro, der als Feind des Volkes von Venezuela bekannt ist, ersann falsche Annahmen gegen die Republik, mit dem Ziel, den Wirtschaftskrieg gegen unsere Gesellschaft zu akzentuieren“, versichert die öffentliche Erklärung auf der Web Site des Außenministeriums.

Sein Verhalten an der Spitze der OAS hat seine Kompetenzen überschritten und ist durch Amtsmissbrauch gekennzeichnet, von seiner Komplizenschaft mit der venezolanischen putschistischen, extremistischen und antidemokratischen Opposition geführt, heißt es im Text, wie PL berichtet.

„Es ist der verächtliche Groll der Konvertiten, was deren Aktionen bestimmt“, heißt es im Text, „ihre abwegigen Schriften werden in der Nacht der Geschichte untergehen als Beispiel dafür, bis zu welchem Punkt eine gefügig gemachte Person fähig ist, die Funktion eines Organismus zu zerstören.“

Ebenso wird bedauert, dass Almagro „die dunkelsten Seiten der interventionistischen und putschistischen Geschichte der OAS wiederbelebt, mittels der Auferlegung von Mechanismen, die auf flagrante Weise die gesetzliche und verfassungsmäßige Ordnung Venezuelas und die Charta der OAS verletzen sowie ihre grundlegenden Prinzipien und die rigurosen Normen, die ihr Vorgehen regulieren.“

„Die Außenminister der Hemisphäre, die am 15. Juni 2016 auf der Generalversammlung der OAS versammelt waren, hatten mit Sorge auf diese Verstöße hingewiesen und beschlossen, dem Ständigen Rat die Überprüfung seines Verhaltens anzuweisen“, führte der Staatschef aus.

Ebenfalls klagt er Almagro an, „das Konzert der faschistischen Rechten in der Hemisphäre anzuführen, die Venezuela mit Wut bedrängt, angreift und attakiert, ohne jegliche Skrupel oder Ethik, indem auf ungesetzliche und betrügerische Weise falsche Anschuldigungen gegen unser heiliges Vaterland vorgebracht werden.“

„Venezuela wird legale Aktionen gegen den Generalsekretär der OAS unternehmen“, bestätigte Maduro, der ebenfalls unterstrich, dass „die konspirative, elende und aufwieglerische Aktion“, die von dieser Organisation gefördert wird, das Vaterland auf seinem Weg in eine leuchtende Zukunft, der von den Befreiern vorgezeichnet wurde, nicht zurückhalten werde.