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Im Provinz-Labor werden Korn und andere gespeicherte Produkte getestet und im Terrain chemische und biologische Pestizide geprüft Photo: Cubadebate

GUATEMALA - Soziale Bewegungen Lateinamerikas fordern Gerechtigkeit für den Tod von mehr als 40 Kindern als Folge des Brandes im Kinderheim Virgen de la Asunción in Guatemala-Stadt.

In einer von Alba TV veröffentlichten Erklärung weisen über hundert Organisationen des Kontinents darauf hin, dass die Regierung von Präsident Jimmy Morales für diese Ereignisse verantwortlich ist.

„Die Regierung von Guatemala ist verantwortlich. Sie hat keine Antwort gegeben. Sie hat die Schreie der Mädchen nicht gehört. Sie hört die Angehörigen nicht“, heißt en in dem Text.

„Wir sagen, dass es nicht die Mädchen waren, die das Feuer provoziert haben. Es war die unerträgliche Gewalt, die sie erlitten, die sie dazu brachte, die Realität anzuzünden, die sie so sehr schmerzte. Sie starben nicht durch das Feuer. Sie starben, weil die Verantwortlichen für diese Institution sie eingesperrt gelassen haben, während das Grauen um sich griff und ihre Körper verbrannte“, so die Erklärung.

Nach Telesur rufen die sozialen Bewegungen dazu auf, ähnliche Ereignissen in anderen Ländern zu verhindern, und erinnern daran, dass in Lateinamerika 240.000 Kinder und Jugendliche in ähnlich zerstörten Institutionen leben.