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QUITO – Der Nationale Wahlrat (CNE) Ecuadors begann am Donnerstag, die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen zu organisieren, bei der am 2. April Lenin Moreno als Kandidat des Regierungslagers und Guillermo Lasso als sein Gegenkandidat antreten werden.

Der Präsident der CNE Juan Pablo Pozo verkündete gestern, dass, nachdem 99,5 % der Stimmen ausgezählt sind, Moreno von der Bewegung Alianza País (AP) 39,3 % und Lasso von der Bewegung CREO 28,1 % erreicht haben.

Der Generalsekretär des CNE Fausto Holguín wiederum wies darauf hin, dass es nur einen Wahlanfechtungsfall gegeben habe.

Er sagte, dass das Wahlgremium das Schreiben überprüfen werde, das am vergangenen Dienstag von José Serrano im Namen der Gruppe eingegangen sei, die Unregelmäßigkeiten im System der Stimmenauszählung aufspüren.

Laut der Tageszeitung El Telégrafo erklärte Holguín, dass die Beschwerde an das Wahlgericht (TCE) weitergeleitet werde. Darüber hinaus sei bis dato kein weiterer Fall bekannt geworden.

Das ecuadorianische Wahlgesetz legt fest, dass, um die Präsidentschaft im ersten Wahlgang zu erreichen, ein Kandidat die Hälfte plus eine Stimme oder mindestens 40 % bei einer Differenz von 10 Prozentpunkten gegenüber dem Zweitplatzierten aufweisen muss.

Nach dem Zeitplan des Wahlrats wird die Kampagne für die zweite Runde vom 10. bis zum 30. März dauern, wie EFE berichtete.

Das Plenum des CNE setzte eine nationale öffentliche Anhörung zu Prüfungen der Wahl vom vergangenen Sonntag an, an der Tausende von Kandidaten teilgenommen hatten, um die Nationalversammlung neu zu besetzen und die Vertreter für das Anden-Parlament zu ermitteln und in der sich acht um die Präsidentschaft beworben hatten einschließlich der jeweiligen Vizepräsidentschaftsaspiranten.

Indessen der CNE in seiner Arbeit fortschreitet, haben sich Moreno und Lasso bei ihren jeweiligen Anhängern für die Unterstützung bedankt.

Moreno versicherte, dass er die Stichwahl mit hohem Vorsprung gewinnen werde. „Wir werden in der zweiten Runde mit über zwei Millionen Stimmen vorn liegen“, sagte er in einem Interview, in dem er auch betonte, seine Kampagne werde ohne Chaos und ohne Anwendung von Gewalt ablaufen.

Lasso signalisierte seine Bereitschaft, mit den Wählern in einen Dialog zu traten.