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Tareck El Aissami, Vizepräsident der Bolivarischen Republik Venezuela. Photo: EFE

Der Vizepräsident Venezuelas Tareck El Aissami bezeichnete am gestrigen Dienstag die von der US-Regierung verhängten Sanktionen als schäbige Provokation, nachdem er von diesem Land auf die schwarze Liste der des Drogenhandels Beschuldigten gesetzt worden war, heißt es bei Telesur.

Das Schatzamt der Vereinigten Staaten entschied, das Visum El Aissamis zu annullieren, Besitz zu konfiszieren und ihm zu verbieten, finanzielle und Handelstransaktionen über US-Institutionen zu tätigen.

Vor Inkrafttreten der Sanktionen hatte der venezolanische Vizepräsident über seinen Twitter-Account erklärt, er habe eine „intakte Moral, große Beharrlichkeit und antiimperialistische Überzeugung“.

Außerdem sagte er: „Die Wahrheit ist unbesiegbar und wir werden sehen, wie sich diese infame Aggression in Nichts auflösen wird. Nun werden wir mit noch entschiedenerer Härte unsere Revolution unumkehrbar machen.“

El Aissami brachte zum Ausdruck, dass es die Priorität der venezolanischen Regierung sei, für die Erholung und Stärkung des Wirtschaftsapparats zu arbeiten und so den Frieden und das soziale Glück zu gewährleisten.

Das Schatzamt der Vereinigten Staaten hatte El Aissami nach dem Foreign Narcotics Kingpin Designation Act beschuldigt, an oberster Stelle der Liste zu stehen.