OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Prensa Latina

Zum Abschluss des offiziellen Besuchs des Vizepräsidenten des Staatsrates Salvador Valdés Mesa in Südafrikabekräftigten Kuba und Südafrika die starke Bande der Freundschaft und das hervorragende Niveau der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit.

Valdés Mesa, der auch Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Kubas ist, war am Dienstagabend in dem afrikanischen Land eingetroffen, wo er Treffen auf höchster Ebene mit Vertretern der Regierung und des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) und anderer politischer Organisationen der Dreierallianz.

Valdés Mesa und sein Gastgeber, der südafrikanische Vizepräsident Cyril Ramaphosa, hielten gestern offizielle Gespräche ab. In einer anschließenden gemeinsamen Presseerklärung dankte Valdés Mesa für die herzliche Aufnahme in diesem Bruderland und hob Aspekte der historischen Verbindungen zwischen den beiden Ländern sowie die Fortschritte bei der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen hervor.

Ramaphosa betonte, dass Südafrika und Kuba eine ganz besondere Beziehung haben, nicht nur im Politischen, wegen des bedeutenden Beitrags Kubas in der Zeit des Kampfes gegen die Apartheid, sondern auch im Sozialen, insbesondere im Gesundheitsbereich.

Vor dem Treffen war der kubanische Vertreter von Präsident Jacob Zuma empfangen worden, der ihm bei der Begrüßung einen fruchtbaren Aufenthalt wünschte.

Zuma berichtete Valdés Mesa von seiner Teilnahme am 28. Gipfel der Afrikanischen Union, der in Addis Abeba, Äthiopien, stattfand und an dem Kuba als Gastland teilnahm.

Das Programm von Valdés Mesa, das am Donnerstag endet, wenn er in Richtung Maputo, Mosambik, weiterreist, enthielt auch einen Rundgang durch Bereiche des Krankenhauses Beki Mlangeni, wo er mit Personal und Patienten dieser Einrichtung sprach, die im April 2015 in Soweto eingeweiht worden war. Der stellvertretende Gesundheitsminister Südafrikas, Joe Phaahla, begrüßte ihn und die ihn begleitende Delegation in diesem Krankenhaus.

Phaahla dankte für die Anwesenheit der kubanischen Ärzte in Südafrika. Derzeit sind 600 Fachleute des kubanischen Gesundheitswesens, davon etwa 400 Ärzte in diesem Land tätig.

Ebenso betonte er die Rolle der jungen südafrikanischen Ärzte die in Kuba studiert haben. Im nächsten Jahr werden weitere 700 ihr Studium in Kuba abschließen.

Valdés Mesa führt eine Delegation an, der auch Gerardo Peñalver, Direktor für bilaterale Angelegenheiten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten Kubas, Angel Villa, Direktor für Afrika südlich der Sahara desselben Ministeriums, und Brigadegeneral Arnaldo Tamayo Méndez, Held der Republik Kuba, angehören.