OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Im letzten Jahr übernahm die Dominikanische Republik den pro tempore Vorsitz in der CELAC. Photo: Prensa Latina

Der 5. Gipfel der der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) findet am 24. und 25. Januar in Punta Cana, Dominikanische Republik statt. „Kuba geht mit der Erwartung zu diesem Treffen, dass dieses zur Stärkung der 2011 gegründeten Gemeinschaft beiträgt und damit zur Einheit innerhalb der Vielfalt“, sagte am Mittwoch der stellvertretende Außenminister Abelardo Moreno.

In einer Pressekonferenz hob Abelardo Moreno hervor, dass der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro selbst darauf hingewiesen habe, dass die Einheit innerhalb der Vielfalt unerlässlich sei.

„Viele Themen werden bei diesem Treffen behandelt, aber wir glauben, dass einige darunter für unser Land von besonderer Bedeutung sind“, sagte er weiter und nannte als Beispiel, was der Gipfel von Punta Cana zur Umsetzung der Proklamation Lateinamerikas als Zone des Friedens tun könne.

An anderer Stelle hob er hervor, dass Kuba außerdem von der CELAC erwarte, dass es die Ablehnung der von den Vereinigten Staaten auferlegten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die sie von Beginn an vertreten habe, beibehalte. „Wir erwarten, dass sie Kuba in seiner Forderung nach der Rückgabe des Gebietes unterstützt, das heute von der Marinebasis Guantanamo besetzt ist“, fuhr er fort.

Moreno erwähnte, dass bei früheren Gipfeln, die Gemeinschaft eine eindeutige Haltung gegen die Politik der trockenen Füße-nassen Füße der US-Regierung eingenommen hatte, die letzte Woche aufgehoben worden war. Er gehe davon aus, dass die CELAC ebenfalls die Eliminierung des Parole Programms für kubanische Ärzte begrüße und gleichzeitig weiterhin die Aufhebung des Cuban Adjustment Acts fordern werde.

Außerdem sagte er, dass Kuba erwarte, dass sich die Akzeptanz etabliere, dass Puerto Rico ein lateinamerikanisches und karibisches Land sei und dass es unabhängig sein müsse.

Es würden außerdem bei dem Gipfel weiterhin regionale Positionsbestimmungen im Bereich atomare Abrüstung, Entwicklung, Gleichheit der Geschlechter und all jener Themen stattfinden, die seit den Anfängen der Gemeinschaft auf der Tagesordnung stehen würden.