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Die Ecuadorianer feierten ein Jahrzehnt der Errungenschaften auf verschiedenen Gebieten. Foto: El Telégrafo

Quito – „Die größte Leistung dieser Regierungszeit ist, dass wir den Stolz und die Hoffnung wiedererlangt haben, dass wir wieder ein Vaterland haben und für immer ein Vaterland haben werden“, betonte der Präsident Ecuadors Rafael Correa vor einer Menschenmenge, die sich am Sonntag in Guayaquil versammelt hatte, um den zehnten Jahrestag der Bürgerrevolution zu feiern.

„ Die Oligarchie hat ein größeres Klassenbewusstein als die Armen und die Mittelklasse“ sagte Correa und fügte hinzu, dass man, was dieses Thema angehe, im Land Fortschritte gemacht habe, aber diese Aufgabe weiterhin anhängig sei.

Mit der Bürgerrevolution habe man 85. Milliarden Dollar in alle Bereiche investiert, darunter auch in Verteidigung, Bildung und Dienstleistungen für Migranten.

An anderer Stelle hob er hervor, dass man seit seinem Amtsantritt praktisch jeden Tag ein Werk eingeweiht habe.

„Das Land hat wirklich Kpazitäten offenbart, die wir uns zuvor nicht einmal vorstellen konnten“, sagte er und fügte hinzu, dass man man dies durch die bessere Verwaltung der Ressourcen erreicht habe.

Ecuador feierte an diesem Sonntag das, was die Bürgerrevolution erreicht hat, die zehn Jahre lang vom Präsidenten Rafael Correa angeführt wurde und sich in dieser Zeit unter anderem Ecuador in das Land verwandelt hat, das das beste Straßennetz Lateinamerikas aufweist, das bei den glücklichsten Ländern der Welt den zweiten Rang einnimmt, weltweit die meisten Stipendien pro Kopf der Bevölkerung vergibt und zu den fünf Ländern gehört, die am meisten auf den Sport setzen.

Was die Voraussetzungen für die Zukunft angehe, sagte Correa, dass alles was die Bürgerrevolution bereits erreicht habe, die Verpflichtung zu dem beinhalte, für die Bevölkerung das zu tun, was noch fehle.

Er erinnerte daran, dass in den kommenden Wahlen die Errungenschaften der letzten Jahre auf dem Spiel stünden und man zwischen dem Sozialismus des 21. Jahrhunderts und dem Neoliberalismus entscheiden müsse.

Der Führer der Bürgerrevolution siegte 2006 bei den Präsidentschaftswahlen und hat seidem, zusammen mit seiner Bewegung Alianza País bei allen Abstimmungen, Befragungen und Wahlen die Unterstützung des Volkes erhalten.

Correa wird am 24. Mai das Präsidentenamt an den Gewinner der Wahlen vom 19. Februar oder dem einer Stichwahl vom 2. April übergeben.