OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Seit dem 1. Januar passen PDVSA, seine Filialen und die joint-venture Unternehmen ihre Produktion an, um die von der OPEC vereinbarte Reduzierung zu gewährleisten.

CARACAS – Seit dem 1. Januar trägt die bolivarische Nation mit 95.000 Barrel täglich zur Drosselung von insgesamt 1,2 Millionen Barrel bei, wie dies von den OPEC-Staaten vereinbart wurde, um den Markt zu stabilisieren und das Überangebot zu reduzieren, das die Preise so niedrig hält.

Mit der Resolution 195, die in der Offiziellen Gazette Nr. 41.063 mit Datum 29. Dezember 2016 veröffentlicht wurde, verfügt das Erdölministerium, dass ab dem 1. Januar die staatliche PDVSA, ihre Filialen und joint-venture Unternehmen ihre Produktion angleichen, um die bei der OPEC Ministerkonferenz Nr. 171 in Wien am 30. November vereinbarte Reduktion zu gewährleisten, heißt es ein einer von PDVSA herausgegebenen Pressemitteilung.

Im Text heißt es weiter, dass dem Erdölministerium periodisch Bericht über die Erfüllung des Anpassungsprogramms erstattet werden müsse und dass der Vizeminister dieses Ministeriums mit der Ausführung, Überwachung und Kontrolle der Resolution beauftragt ist.

Die Vereinbarung der OPEC Staaten gilt für sechs Monate und wird um weitere 180 Tage verlängerbar sein; die gesamte gemeinsame Drosselung wird sich auf 32,5 Millionen Barrel täglich belaufen.

Dieser Maßnahme schließen sich 11 erdölproduzierende Länder an, die dem Markt täglich 558 000 Barrel entziehen wollen.

Damit wird die globale Reduzierung für das Jahr 2017 1.758 000 Barrel täglich betragen.

Um die genaue Erfüllung der Drosselung zu gewährleisten, hat sich ein ministeriales Überwachungskomitee gebildet, das aus den Ministern Venezuelas, Kuwaits, Algeriens, Omans und Russlands besteht.