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MANAGUA — Nicaragua plant in diesem Jahr Investitionen von 600 bis 700 Millionen Dollar in den Energiebereich, um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern und die nachhaltige Entwicklung zu fördern, berichteten offizielle Quellen.

Der Präsident der Kammer für Energie, César Zamora, führte aus, dass dieses Ministerium mindestens zehn Investitionsvorhaben plant, von denen die Mehrheit auf die erneuerbaren Energiequellen wie hydroelektrische Energie, Biomasse, geothermische Energie und Sonnenenergie gerichtet sind, berichtete PL.

«Wir haben komplette Projekte mit zur Verfügung stehender Finanzierung und mit spezifischen Fristen, um die von den Behörden festgelegten Ziele zu erreichen», sagte der Vertreter und erläuterte, dass die Investitionen gemäß der Prioritäten ausgeführt werden, die die Regierung mittelfristig bestimmen wird.

Ebenso gab er an, dass die Elektroenergieerzeugung wirtschaftlich stabil ist und der Export von Energie angestrebt wird, nachdem 2016 auf nationaler Ebene die Versorgung zu 90 % gewährleistet wurde.

Aufgrund seines Wirtschaftswachstums benötigt Nicaragua alljährlich etwa 40 Megawatt zusätzlicher Energie, um die Versorgung der Familien und Unternehmen zu gewährleisten, weshalb die Branche etwa 150 Millionen Dollar auf den Erwerb von Anlagen aufwendet.