OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Fidel vor der UNO im Jahre 1979. Photo: Jorge Oller

VEREINTE NATIONEN, New York — Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ehrte am Dienstag den historischen Revolutionsführer Fidel Castro Ruz, der am 25. November dieses Jahres verstorben ist..

Die von der Ständigen Vertretung Kubas vor der UNO organisierte Ehrenveranstaltung war von einer Reihe von Ländern aus mehreren Kontinenten beantragt worden. Im Namen der Welt- und Regionalorganisationen waren Erklärungen zu hören, die die Persönlichkeit Fidels und sein Vermächtnis in Erinnerung riefen, berichtet Telesur.

Der ständige Vertreter der Mission Venezuelas, Rafael Ramírez, stellte in seiner Ansprache fest, dass sein Land eine ewige Dankbarkeit gegenüber dem Beitrag Fidels zur Bolivarianischen Revolution empfindet. «Ich hatte das Privileg, seine Orientierungen zuzuhören, diesen großen Politiker von weltweitem Einfluss näher zu kennen und mit ihm zusammen zu arbeiten.»

Ramírez hob hervor, dass Fidel ein weiser, empfindsamer und seinem Volk und dem Sozialismus treu ergebener Mann war. «Im Namen Venezuelas erweisen wir einem Giganten Lateinamerikas und der Karibik aufrichtig die Ehre. Wie Nicolás Ma­duro sagte, hat Fidel seine Mission erfüllt, die Geschichte hat ihn freigesprochen, und nun ist es an uns, seinen Namen hochzuhalten».

Der dominikanische Botschafter, Fran­cisco Cortorreal, erklärte ebenso im Namen der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac) , dass der Beitrag Fidels ein grundlegendes Vermächtnis für die regionale Integration darstelle, die von den Prinzipien der Souveränität, des Friedens und der Solidarität zwischen den Völkern inspiriert worden sei, schrieb Prensa Latina.

Auch die Gruppe der 77+China bezeichnete den kubanischen Revolutionsführer als außerordentlichen Staatsmann.

Mit einer Schweigeminute begann in der UNO die Sitzung der feierlichen Ehrung für Fidel Castro. In den einleitenden Worten hob der Präsident der Generalversammlung, Peter Thomson, die Vision des Revolutionsführers hervor, die in seinem Aufruf liegt, die Welt vor Krieg, Unterentwicklung, Hunger, Armut und Zerstörung der Naturressourcen zu retten, die für das Überleben der Menschheit unabdinglich sind.