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In Buenos Aires konzentrierte sich die Manifestation auf dem emblematischen Mai Platz, unweit des Präsidentensitzes im Rosa Haus. Photo: Prensa Latina

BUENOS AIRES — Die Vereinigung der Staatsangestellten (ATE) zog gestern in einer landesweiten Mobilmachung auf die Straßen Argentiniens, um für die Wiederaufnahme der Lohnverhandlungen, gegen Entlassungen und Prekarisierung der Arbeit zu demonstrieren.  

Zum siebenten Mal seit der Machtübernahme des Präsidenten Macri vor 11 Monaten baten die Gremien dieser Branche die Regierung um Maßnahmen zum Nutzen des Volkes und bestanden auf der sofortigen Wiederaufnahme der Lohnverhandlungen.

Seit den frühen Morgenstunden füllten sich die Plätze und Freiräume, damit die Regierung die Forderungen höre und ihre Strategie der Teilung in diesem Sektor einstelle, erklärte der Sekretär der ATE, Hugo Godoy.

Wie der Gewerkschaftsführer unterstrich, handele es sich um eine allgemein unterstützte Forderung nach einer Lohnerhöhung im Grundlohn, der Beendigung der Entlassungen und der sofortigen Wiedereinstellung ungerechtfertigt entlassener Beschäftigter, die tausende zählen.

Die Prekarisierung der Arbeit müsse ein Ende haben und all jene Beschäftigten, die keine stabilen Verträge haben, sollten fest eingestellt werden, führte Godoy aus. „Wir bitten die Regierung des Landes, die Provinzen finanziell zu unterstützen und diese die Gemeinden, damit die Hilfe auf allen staatlichen Ebenen eintrifft“, sagte er.

Damit schließt sich die ATE einer Aktion an, die seit dem vergangenen Freitag von den Gewerkschaftsverbänden CTA und CTA Autónoma angeführt werden.

Bei diesem neuen Protest wird die Regierung auch dazu aufgerufen, den sozialen Notstand auszurufen und komplementäre Lohnzahlung für jene Arbeiter einzuführen, die Zuschüsse oder soziale Zuwendungen benötigen.