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CARACAS – Der Präsident Nicaraguas Daniel Ortega sagte am gestrigen Dienstag, dass seine Wiederwahl mit 72,5 % der Stimmen Produkt des Friedens und der in den letzten Jahren aufgebauten Stabilität in seinem Land sei, in dem die Mehrheit für eine Fortsetzung des von seiner Regierung erreichten Fortschritts votiert habe.

„Es sind dieser Friede und diese Stabilität, die die Wahlergebnisse vom 6. November erklären“, wurde der Amtsinhaber von der Agentur AVN zitiert.

Während seiner telefonischen Teilnahme an einem Programm, das durch den Präsidenten Venezuelas Nicolás Maduro geleitet wird, äußerte Ortega, dass sein Land viele schmerzliche Momente durchlebt habe und fügte hinzu, obwohl es einen Sektor in der Bevölkerung gebe, der Hass und Gewalt fördere, spreche sich die große Mehrheit für den nationalen Frieden aus.

„Wir müssen uns vielen Herausforderungen stellen, aber wir sind vorangekommen und das weiß das Volk zu schätzen“, hob Ortega in seinem Gespräch mit Maduro hervor.

Daniel erneuerte auch seine Unterstützung für Präsident Maduro angesichts der Pläne der dortigen Rechten, dessen Regierung anzugreifen. Auch grüßte er das venezolanische Volk.

Der venezolanische Präsident seinerseits sagte, dass beide Nationen das Große Vaterland repräsentierten und fügte hinzu, dass man über die Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) weiterhin Räume öffnen werde, um zum Frieden, zum Glück und zur Gleichheit der Bruderländer beizutragen.

„Die ALBA muss sich in dieser neuen Phase auf ein höheres Niveau begeben. Dies ist unser Weg: die Integration von innen nach innen“, sagte der venezolanische Staatschef in Anspielung auf das nächste Jubiläum dieses Integrationsmechanismus, das am 10. Dezember begangen wird.