OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die medizinische Mission Kubas in Venezuela ist immer einer der Eckpfeiler der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gewesen Photo: Omara García (AIN)

CARACAS – In einem kulturellen Gruß, der mittels Musik, Tanz und Versen alles mit Cubanía überschwemmte, feierten Mitarbeiter aller sozialen Missionen im Zentrum der Hauptstadt das 16. Jubiläum der Unterzeichnung der umfassenden Vereinbarung zur Kooperation zwischen der Antilleninsel und Venezuela.

Im an der legendären Plaza Bolívar gelegenen Haupttheater feierten Fachleute der Bereiche Gesundheit, Bildung, Sport, Kultur und anderer Sektoren die Brüderlichkeit zwischen zwei Revolutionen, die in ihrer bilateralen Zusammenarbeit die historischen Bande zum konkreten Nutzen für beide Völker greifbar werden lassen.

Der kubanische Botschafter Rogelio Polanco nannte die Berufung zur Solidarität der Tausenden von Mitarbeitern, die mit ihren besten Kenntnissen und Fähigkeiten gekommen seien, um ihre Unterstützung beim Verbessern des Lebens der Venezolaner anzubieten, bewundernswert. Er fügte hinzu, dass der kubanische Internationalismus einer der Eckpfeiler sei, der so überzeugende Siege wie den bei der jüngsten UNO-Abstimmung zur Demontage der US-Blockade möglich gemacht hätten. .

Victor Gaute, Koordinator der kubanischen Missionen, versicherte, dass über den direkten Beitrag der Mitarbeiter in den Bereichen Gesundheitspflege, Sport, Kultur und praktisch allen Sektoren des wirtschaftlichen und sozialen Lebens in Venezuela hinaus die Vereinbarung erlaubt habe, das Relais zu schaffen, das mit eigenen Kräften die sozialistischen Programme der Bolivarischen Revolution zugunsten der Bedürftigsten aufrechterhält.

„Die mehr als 25.000 medizinischen Fachkräfte, die neuen Lehrer und Kulturarbeiter, die in denselben Gemeinden von den Kubanern ausgebildet wurden, wie es am Anfang des Projekts unser Comandante en Jefe wollte, konkretisieren diese ungewöhnliche Idee.“

MADURO HEBT BINATIONALE ZUSAMMENARBEIT HERVOR

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro würdigte am gestrigen Sonntag über Twitter den 16. Jahrestag des Abkommens, das er als symbolisch für die Stärke der Beziehungen zwischen beiden Nationen hervorhob.

“Venezuela und Kuba sind zwei Länder, die das Schicksal immer schon in einer einzigen Umarmung vereinen wollte“, verlautbarte er in dem sozalen Netz, wo er auch den beiderseitigen Nutzen unterstrich, den der Vertrag von Caracas vom 30. Oktober 2000 bewirkt habe: durch die sozialistischen Missionen zum Wohlergehen des venezolanischen Volkes und durch den Zugang Kubas zur Ölenergie zu für beide Seiten fairen Preisen.

Der Amtsinhaber wies auch darauf hin, dass der Auslöser für die binationale Zusammenarbeit die brutale Wirtschaftsblockade gewesen sei, die die Regierung der Vereinigten Staaten der Karibikinsel seit Jahrzehnten auferlegt.

Seit der Unterzeichnung des Abkommens durch die beiden Revolutionsführer Fidel Castro und Hugo Chávez haben über 200.000 Kubaner in dem südamerikanischen Land Dienste geleistet.