OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Vortrag von Balaguer im Hauptauditorium des Zentrums für Internationale Höhere Studien für Lateinamerika (Ciespal) eröffnete den zweiten Tag des III. Treffens der Lateinamerikanischen Progressiven, ELAP 2016. Foto: Offizieller Twitter Account

„Kuba wird weiter die Aufhebung der Wirtschaftsblockade fordern“, bekräftigte José Ramón Balaguer, als er am Morgen beim III. Treffen der Lateinamerikanischen Progressiven, ELAP 2016 seinen Vortrag hielt.

Mittelamerika und die Karibik, das gewonnene lateinamerikanische Jahrzehnt war der Titel des Vortrags, den das Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas José Ramón Balaguer am zweiten Tag der ELAP 2016 Tagung hielt.

Et fügte hinzu, dass der Imperialismus versucht habe „mit allen Mitteln den unbezähmbaren Geist des kubanischen Volkes zu zermalmen“ und wiederholte, dass Kuba weiter auf dem Traum des Großen Vaterlandes bestehe, einzigartig und unauflöslich wie in den Idealen unserer Vorväter.

Zu den jüngsten Destablisierungsgeschehen in der Region, sagte Balaguer, dass Krieg, Aggression, weiche Putsche und Versuche der Veränderung in den Ländern Lateinamerikas eine Konstante darstellten und deshalb unterstrich er die Notwendigkeit in einer Welt des Friedens zu leben: Dabei wies er auf den offiziziellen Account Twitter @Elap_Ecuador hin.

Er betonte nochmals die Solidarität Kubas mit der Bürgerrevolution Ecuadors und mit Brasilien, wobei „wir die destablisierenden und putschistischen Aktionen, die sie dort vorgefallen sind, anprangern“.

Balaguer erinnerte auch daran, dass die Modelle in unserer Region antikapitalistisch und emanzipatorisch sein müssten. Deswegen sei die wichtigste Eigenschaft des gewonnenen Jahrzehnts die Niederlage des Neoliberalismus und die Rettung des Staates gewesen.

Der Vortrag von Balaguer im Hauptauditorium des Zentrums für Internationale Höhere Studien für Lateinamerika (Ciespal) eröffnete den zweiten Tag des III. Treffens der Lateinamerikanischen Progressiven, ELAP 2016.

An dem Treffen nehmen Vertreter von über 80 sozialen Bewegungen und politischen Parteien aus Argentinien, Armenien, Belgien, Brasilien, Bolivien, Chile, China, Kolumbien, Kuba, El Salvador, USA, Spanien, Frankreich, Mexiko, Nicaragua, Palästina, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik, Demokratische Republik Westsahara, Uruguay, Venezuela und Vietnam teil.

ELAP 2016 ist ein Raum, um die Korrelation der Kräfte der Region und die wichtigsten Probleme zu analysieren, die diese wegen der lokalen und transnationalen konterrevolutionären Mächte durchläuft, über das Entstehen eines neuen „Plan Condor“ zu debattieren und einen „Ethischen Pakt“ angesichts der Steuerhinterziehungen zu konsolidieren, deren wirtschaftliches Ziel die Steuerparadiese sind.

Auf der Tagesordnung stehen Runde Tische, acht Vorlesungen von anerkannten Persönlichkeiten der internationalen Politik wie dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa, der die Veranstaltung mit dem Thema: Die Linke und die Wirtschaft in Zeiten der Veränderung einleitete.

Zu den Rednern gehören außerdem die ehemalige Präsidentin Argentiniens Cristina Fernández de Kirchner, der EX-Präsident Uruguays José Mujica, die venezolanische Außenministerin Delcy Rodríguez und der stellvertretende Leiter der Internationalen Abteilung der Kommunistischen Partei Chinas Liu Hongcai.