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Das bolivianische Fachpersonal, das seinen Abschluss in der Lateinamerikanischen Schule für Medizin gemacht hat, wurde in den gleichen ethischen und humanistischen Prinzipien geformt, wie seine kubanischen Kollegen. Foto: José Antonio Fulgueiras

CHAPARE, Bolivien - Der Vertreter Boliviens bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Fernando Leames, betonte, dass das kubanische Volk stolz auf die humanitäre Arbeit sein könne, die seine Ärzte in diesem Andenland geleistet hätten.

Im Rahmen der Internationalen Gesundheitsmesse, die Fidel Castro gewidmet ist, hob Leanes gegenüber Prensa Latina den Beitrag Kubas zum Wohl anderer Länder hervor.

Die Initiative, die seit Samstagin dem Ort Lauca Ñ, in der Provinz Cha­pare im Departement, Cochabamba stattfindet, ist Teil einer Reihe von Feierlichkeiten anlässlich des 90. Geburtstags des kubanischen Revoltionsführers und des 191. Jahrestags der Unabhängigkeit Boliviens.

Die Initiative, Ergebnis der gemeinsamen Arbeit beider Länder, hat sich zu aller Zufriedenheit entwickelt, sagte Leanes.

Er lobte auch das kubanische Programm der Familienärzte und –krankenschwestern als Modell für die Grundversorgung, nicht nur in dieser Messe, sondern in der alltäglichen Arbeit.

Es sei ein Anlass zur Freude für jeden Kubaner, zu sehen, wie dieses Schema in Bolivien angewandt wird und dass das bolivianische Fachpersonal, das seinen Abschluss in der Lateinamerikanischen Schule für Medizin gemacht hat,in den gleichen ethischen und humanistischen Prinzipien geformt wurde, wie seine kubanischen Kollegen.

Nach Aussage der Kubanischen Brigade in Bolivien wurden am Samstag 5.189 Patienten behandelt, davon 908 im Bereich Ophtalmologie, 274 in Pädiatrie, 192 in Kardiologie, 253 in Innerer Medizin und 524 in Zahnmedizin.