OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

GENF – Kuba setzte sich am Dienstag am Sitz der Vereinten Nationen in Genf dafür ein, eine Welt ohne Atomwaffen zu erreichen. Dafür sei es nötig, multilaterale Verhandlungen über das Verbot und die vollständige Beseitigung dieser Waffen zu beginnen.

Das erklärte der Leiter der Abteilung für Multilaterale Angelegenheiten im kubanischen Außenministerium Rodolfo Benítez während einer Sitzung der Arbeitsgruppe offener Zusammensetzung der UNO-Vollversammlung über nukleare Abrüstung.

Der Diplomat hob dort die unverrückbare Verpflichtung Kubas hervor, die nukleare Abrüstung als prioritäres Ziel zu verfolgen.

Benítez klagte die Existenz von Tausenden von Nuklearwaffen und die damit verbundenen Gefahren an, die er als eine der größten Herausforderungen für das Überleben der menschlichen Gattung bezeichnete.

Angesichts dessen könne der Einsatz von Atomwaffen unter keinen Umständen und mit keiner Sicherheitsdoktrin gerechtfertigt werden.

Deswegen, so sagte er, sei die Annahme eines Instrumentariums, das auf das Verbot von Kernwaffen ausgerichtet ist, ein erster Schritt, um deren vollständige Beseitigung innerhalb eines festgesetzten Zeitrahmens und unter strikter Kontrolle zu erreichen.

Die Arbeitsgruppen beenden ihre Tätigkeit am Freitag. Dann soll auch ein Bericht angenommen werden, der in der kommenden 71. Sitzungsperiode der UNO-Vollversammlung analysiert wird.