OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

JOHANNESBURG — Eine neue Gruppe von 29 Mitarbeitern des kubanischen Gesundheitswesens kam in die Provinz Gauteng, wodurch die Zahl der medizinischen Fachkräfte in jenem Land auf über 400 anstieg.

Die Ärzte, die mehrheitlich Familienärzte sind, durchlaufen gegenwärtig ein Training, um danach ihre Arbeit in bestimmten Gemeinden aufzunehmen.

Dr. Víctor Figueroa, Leiter der medizinischen Brigade in Gauteng, sagte im Interview mit Prensa Latina, dass das eintreffende Kollektiv die Strategie der medizinischen Grundversorgung in der Provinz stärken werde.

In diesem Fall werden sie „in das historische Gebiet von Soweto geschickt sowie in eine andere Gegend mit ähnlichen Charakteristiken, die sich Alexandra nennt, im Norden von Johannesburg, mit einer anerkannten Rolle im Kampf gegen die Apartheid“, hob er hervor.

Er erläuterte, dass die Mütter- und Säuglingssterblichkeit in Südafrika im Allgemeinen und auch in Gauteng noch immer Zahlen aufweist, die nicht zufriedenstellend sind. Deshalb sei es eine der Aufgaben, dabei zu helfen, diese Kennziffer zu verbessern.

Der Arzt wies auf den politischen Willen der Regierung des Afrikanischen Nationalkongresses ANC hin, den Zugang der Bürger zur Gesundheitsbetreuung zu verbessern.

„Das Land nimmt seit einigen Jahren eine Reform seines Gesundheitswesens vor“, führte er aus. (PL)