OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Das Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) und Leiter seiner Abteilung für Internationale Beziehungen, José Ra­món Balaguer, versicherte, dass er das XXII. Treffen des Sao Paulo Forums, das in El Salvador stattfand, hoch bewerte.

Die Frente Farabundo Martí für die Nationale Befreiung (FMLN) habe ausgezeichnete Arbeit bei der Organsiation geleistet. „Der Prozess der Diskussion und Analyse hat große Stärken gezeigt. Es gab Einstimmigkeit, was die Analyse der Probleme angeht, die wir im Augenblick haben“, betonte er.

Unter den behandelten Themen erwähnte er unter anderem die imperialistische Offensive, die versuche, alles Erreichte zu beseitigen und die Verteidigung Brasiliens und Venezuelas, „die für uns entscheidend ist, was die lateinamerikanische Integration angeht.

Der Politiker war der Meinung, dass es Geschlossenheit gegeben habe, die sich in der Schlusserklärung des XXII. Treffens zeigte, in der man einstimmig übereinkam, in diesem Sinne zu arbeiten.

Er sagte, dass das Sao Paulo Forum die ideale Bühne sei, die Probleme zu diskutieren, über die Zukunft unserer Länder zu diskutieren und darüber, wie man sich dem Neoliberalismus entgegenstellt.

Diese Debatten im Rahmen des Forums sind ausgebaut worden, „aber wir müssen noch sehr viel weiter diskutieren, denn der Weg ist lang, vor allem, wenn man die Bedingungen in der Welt, betrachtet, in der der Neoliberalismus die Herrschaft anstrebt und möchte, dass alle Länder sich den Interessen des Imperiums unterordnen“, betonte er.

„Das ist es, was wir unter allen Umständen verhindern müssen, wie es der Führer der kubanischen Revolution Fidel Castro darlegte, als das Forum seine Anfänge nahm und es so schien, als ob alles zu Ende sei. Damals rief er mit (Luiz Inácio Da Silva) Lula dazu auf, damit die Kräfte der Linken einen Raum für Diskussionen zur Verfügung hatten, um einen Weg finden zu können“, führte er aus.

„Und“, so fügte er hinzu, „um zu verhindern, dass nicht das eintritt, was das Imperium vorhat, nämlich, dass die Möglichkeit verschwindet, eine gerechtere Gesellschaft für alle Menschen aufzubauen“.

Das XXII. Treffen des von der FMLN organisierten Sao Paulo Forums endete gestern Abende in El Salvador mit einer Abschlusserklärung, die 23 Punkte zur Verteidigung dessen erhält, was die Linke zu gunsten der Völker erreicht hat und um diese Ergebnisse auszuweiten.