OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Der Nationale Wahlrat (CNE) trifft am Dienstag mit Vertretern der rechten venezolanischen Oppositionskoalition Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) zusammen, um über den von der Opposition eingereichten Antrag eines Revokatoriums zu sprechen.

„Wir werden mit allen Sektoren des MUD sprechen und wir hoffen, dass dies zum Wohle des Landes verläuft“, sagte die Rektorin des CNE, Socorro Hernández.

Die Beamtin berichtete auch, dass an diesem Tag der Überprüfungsprozess seinen Höhepunkt erreiche, der nicht nur eine Arbeit des CNE sondern auch anderer teilnehmender politischer Organisationen und der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) sei.

Hernández wies daraufhin, dass wenn die oppositionelle Koalition 195.000 Unterschriften vorgelegt hätte, die einem Prozent der im Wahlregister eingetragenen Wähler entspreche – wie dies die Norm vorsehe – hätte diese Phase des Prozesses schneller durchgeführrt werden können: Da sie die Antragsteller des Referendums sind und über eine Million Namenszeichen präsentiert haben, müssen diese einzeln auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden und das verzögere natürlich den Prozess, betonte sie.

Zu diesem Punkt sagte der PSUV Vorsitzende Jorge Rodríguez am Montag, dass man bereits jetzt die Unterschriften von 10.000 Personen entdeckt habe, die bereits verstorben sind, ebenso mehrere gleiche Fingerabdrücke, Namen von Gefangenen und Personen, die im Nationalen Wahlregister nicht auftreten.

Socorro Hernández erklärte, dass jeder über eine Datenbasis die Möglichkeit haben werde zu überprüfen, ob er als Unterzeichner erscheine oder nicht.

Jene Bürger, die nicht unterschrieben haben und deren Name trotzdem erscheine, könnten Beschwerde einlegen. Man sei aber noch dabei, die Methodologie dafür zu erarbeiten. Wenn sie feststehe, werde man die Bevölkerung über die zu unternehmenden Schritte informieren, sagte sie.