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Caracas - Der venezolanischen Journalist José Vicente Rangel warnte gestern, dass mit jedem Tag Pläne ersichtlicher werden, die darauf abzielen, die Verfassungsordnung zu verletzen und den durch das Volk gewählten Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen.

Rangel sagte, dass die Opposition diesem Ziel Priorität gegeben habe, seit Maduro vereidigt wurde, weshalb das Staatsoberhaupt offen in Frage gestellt wird, sowohl im Diskurs als auch in Straßenaktionen.

Der Angriff auf die Wirtschaft sei brutal. Ebenso werden die Institutionen abgeleugnet, die öffentlichen Behörden, die Regierung, das Oberste Gericht, der Nationale Wahlrat, die Generalstaatsanwaltschaft, das Kontrollamt und die Zentralbank, sagte der ehemalige Vizepräsident Venezuelas.

Das Skript des Putsches enthalte eine Etappe der Sättigung durch die Medien, soziale Netzwerke, politische Parteien, bestimmte Institutionen und Wirtschaftsgruppen sowie ausländische Einmischung.

Rangel bezog sich auch auf das traditionelle, parasitäre Unternehmertum, das vor allem von der Geschäftemacherei im Erdölbereich profitiert, bei dem Anzeichen von Besorgnis auftauchen angesichts einer neue Art von Unternehmern: denen, die mit patriotischen Geist auf die von Maduro angekündigten Maßnahmen reagieren.

Er stellte fest, dass die US-Politik gegenüber der Karibik und Mittelamerika im ersten Quartal dieses Jahres intensiviert worden sei, wobei die Streitkräften mit Besuchen des US-Südkommandos und des Kommandanten der Streitkräfte hervorragen.

Es sei erstaunlich, dass die rechte Partei Demokratische Aktion nichts über Obamas Dekret sage. Tatsache sei aber, dass ein prominenter Führer dieser Organisation es als Schall und Rauch bezeichnete, schloss Rangel, wie PL berichtet.