OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Nur mit dem politischen Willen des Staates ist die volle Teilnahme der Frauen an der Gesellschaft möglich. Photo: Jose M. Correa

VEREINTE NATIONEN - Vertreter der kubanischen Zivilgesellschaft legten am Mittwoch in der Kommission für Rechtsstellung und soziale Stellung der Frau der Vereinten Nationen (CWS) die Erfolge dar, die Kuba bei der Gleichstellung der Geschlechter und dem Epowerment der Frauen erreicht hat.

Die Direktorin des Kubanischen Nationalchors, Digna Guerra, nahm an den Foren teil, die parallel zu den Sitzungen der Kommission laufen und in denen sie den politischen Willen der kubanischen Regierung und deren Verpflichtung zum Ausdruck brachte, den Frauen eine führende Rolle im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben zukommen zu lassen.

„Wir haben hier von den schrecklichen Dingen gehört, die überall auf der Welt den Frauen angetan werden und, wenn ich dies mit unserer Realität vergleiche, bin ich von Stolz erfüllt“, erklärte das Mitglied der Union der Schrifsteller und Künstler Kubas, UNEAC, eine der Nicht-Regierungsorganisationen Kubas, die in der CWS, eines 1946 von der UNO zur Förderung des Empowerments der Frauen gegründeten Organs, vertreten ist.

Guerra sagte, dass die volle Teilnahme der Frauen in der Gesellschaft nur erreicht werden könne, wenn der politische Wille des Staates dafür vorhanden sei und er äußere sich in Kuba durch den Zugang zu Gesundheit, Bildung, einer würdige Beschäftigung, durch sexuelle und reproduktive Rechte und durch die Vertretung im Parlament( fast die Hälfte der Abgeordneten sind Frauen) und im Staatsrat (45,2% Frauen).

Ohne diese Verpflichtung des Staates kann wenig erreicht werden, wie groß auch immer die Anstrengungen der Nicht-Regierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft sein mögen“, sagte sie.

Die Aktivistinnen und Anführerinnen der sozialen Bewegungen reichen bei diesen Veranstaltungen Empfehlungen und Vorschläge an die CWS ein, die vom 14. bis 24. März bei der Vereinten Nationen tagt.