
VEREINTE NATIONEN - Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNCHR) warnte davor, dass das Abkommen Argentiniens mit den Geierfonds „das moralische Risiko erhöhen und zu Durchbruch- Rechtsstreitigkeiten der Gläubiger ermuntern werde“, berichtete Hispan TV.
„Eine Vereinbarung würde die Art von räuberischen Rechtsstreitigkeiten validieren, die in den letzten zehn Jahren zugenommen haben. Diese Vereinbarungen werden eine faire, zeitnahe und effiziente Lösung der Schuldenkrise behindern und gleichzeitig das Verhalten derer fördern und belohnen, die es ablehnen, an den Bemühungen um die Restrukturierung der Schulden teilzunehmen. Das sind keine guten Nachrichten für die Bestrebungen, die Schuldenkrise auf geeignete und die Menschenrechte beachtende Weise zu lösen“, kritisierten Experten des UNHRC, Juan Pablo Bohoslavsky und Alfred de Zayas.
Ihre Feststellungen wurden am gleichen Tag gemacht, an dem die argentinische Regierung, angeführt von Mauricio Macri, neue Vorverträge mit den Gläubigern ankündigten, um die in Verzug befindlichen Schulden über mehr als 190 Millionen Dollar zurückzuzahlen.
„Ich bin sehr erfreut darüber, zu berichten, dass die Republik Argentinien eine baldige Einigung mit Gläubigern ausstehender Schulden, sowohl großer als auch kleiner, erreichen wird“, sagte der von den US-Gerichten ernannte Vermittler Daniel Pollack, in einer Erklärung in New York.
Nach dem Vermittler betragen die neuen Vorverträge „mehr als 190 Millionen Dollar“, die zum Angebot gehören, das die neue Regierung Argentiniens am 5. Februar vorgestellt hat, um 6,5 Milliarden Dollar von insgesamt 9 Milliarden Dollar an Spekulationsfonds und andere Gläubiger zu zahlen.
Der wichtigste Vorvertrag, der bisher abgeschlossen wurde, erfolgte am 29. Februar mit den beiden Haupt-Geierfonds NML Capital und Aurelius Capital Management sowie zwei weiteren Gruppen, denen Argentinien 4,6 Milliarden Dollar zahlen wird.




