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Pérez Esquivel zeigte die Plünderungen an, die Gruppen von Neonazis in seinem Haus durchführten

BUENOS AIRES - Der Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel gab gestern bekannt, dass sein Haus in Mar del Plata völlig durchwühlt worden sei und klagte an, dass in dieser Stadt Argentiniens, aufgrund der zunehmenden Angriffe von Neonazis Unsicherheit herrsche.

„Das ist besorgniserregend. Diese Gruppen stehen mit Macht an vielen Stellen wieder auf und damit nehmen die Überfälle und die Zerstörung von Häusern zu“, sagte der argentinische Verteidiger der Menschenrechte in Erklärungen, die über Minuto Uno verbreitet wurden.

„Es ist bereits eine Woche her. Sie plünderten das Haus. Sie nahmen die Küche, die Toilette, das Waschbecken. Sie haben das Gitter aufgebrochen und alles zerstört“, sagte er und klagte gleichzeitig an, dass „alles völlig und absolut unbetraft bleibt“.

Was die Neonazi- Gruppen angehe, die diese Akte von Vandalismus durchführten, forderte Pérez Esquivel ihre Bestrafung und die Intervention des Bürgermeisters Carlos Arroyo.

„Diese Neonazi-Gruppen müssen kontrolliert und bestraft werden, weil sie gewalttätig sind und eine große Unsicherheit hervorrufen. Man muss herausfinden, wer hinter diesen Gruppen steht“, sagte der Nobelpreisträger weiter.

Pérez Esquivel fügte hinzu: „Es gibt eine Verantwortung seitens der Gemeinde und insbesondere des Bürgermeisters und der Sicherheitskräfte, die herausfinden müssen, was hier vorgeht und wie das Problem gelöst werden kann.“