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Correa sprach mit Anerkennung von der Regierung Maduro. Photo: TELESUR

Quito – Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, beschrieb gestern die politische und wirtschaftliche Lage in Venezuela als besorgniserregend, und beschuldigte dafür die Opposition, die die von Nicolas Maduro geführte Regierung boykottiert, berichtet PL.

Viele der Probleme, die heute existieren, seien dem Boykottgeschuldet, der gegen die BolivarianischeRevolutiongeführt werde, sagte der Präsidentin einem Interview mitdem ecuadorianischenRundfunkinder Hafenstadt Guayaquil.

Laut Correa habe es, unabhängig von wirtschaftlichen Fehlern vonseiten der venezolanischen Regierung, absichtlich herbeigeführten Mangel an Produkten, sehr ernste politische Probleme und Polarisierung gegeben.

Die venezolanische Bourgeoisie sei viel schlimmer als die ecuadorianische und die Presse sei schrecklich, bemerkte der ecuadorianische Präsident, nachdem er es ablehnte, die Behörden für alle Probleme des südamerikanischen Landes verantwortlich zu machen.

In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass vor 1999, als Hugo Chavez an die Macht kam, Venezuela sämtliche Produkte importierte, weil es keine eigene Industrie besaß, und die Öl-Oligarchie das ganze Geld in Miami verbrachte.

Früher sei das Unnormale normal gewesen, und all dies dei von Chavez, Maduro und der Bolivarischen Revolution durchbrochen worden, sagte Correa.

Gefragt nach der Aufhebung des Präsidentschaftsmandats, die von der Opposition gefordert wird, welche nun die Nationalversammlung kontrolliert, sagte der ecuadorianische Präsident, er sei mit diesem Vorschlag nicht einverstanden, betonte aber, dass diese Angelegenheit vom venezolanischen Volk zu lösen sei.