OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Bei diesem Treffen konzentrierte sich die Diskussion auf die Lage im karibischen Meer angesichts des Klimawandels. Auf dem Bild sieht man zu Panama gehörende Inseln, die Gefahr laufen, vom Meer überflutet zu werden.

PORT-AU-PRINCE — Kuba übernahm am Dienstag, im Rahmen des XXI. Ordentlichen Treffens des Ministerrats dieses Organs, den pro tempore Vorsitz des Verbandes Karibischer Staaten (AEC) aus den Händen Haitis.

Nachdem Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla im Namen Kubas diese Verantwortung übernommen hatte, bekräftigte er den Willen zu den Anstrengungen beizutragen, diese regionale Einrichtung neu zu beleben.

„Ich möchte nochmals das Vertrauen betonen, das Kuba in das Potenzial des AEC setzt, dass dieser einen herausragenden Beitrag zur lateinamerikanischen und karibischen Integration leisten wird und mit Erfolg die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und die Umwelt betreffenden Herausforderungen unserer Zeit bewältigen wird“, sagte er. Er wiederholte auch die Verpflichtung, die Zusammenarbeit in dieser Zone zu verstärken und sprach sich für eine ganzheitliche Entwicklung der Region aus, die niemanden ausschließt und auf gerechter Verteilung basiert. Sie müsse den kleinen Karibikstaaten, die wirtschaftlich und umweltbedingt besonders verletzlich sind, eine besondere, differenzierte und begünstigende Behandlung gewährleisten.

Er hob hervor, dass die Zusammenarbeit immer eine Eigenschaft der Karibik und der AEC gewesen sei „aber wir müssen Prioritäten festlegen und kollektiv unsere Ressourcen einsetzen, um mit unseren Zielen voranzukommen“, sagte der kubanische Außenminister.

Er kündigte in Port - au- Prince auch das VII. Gipfeltreffen an, das in diesem Jahr in Havanna stattfinden wird.

Wie bekannt wurde, konzentrierte sich bei diesem Treffen die Diskussion ausgehend von den Ergebnissen eines Seminars von Experten zu diesem Thema, das im November 2015 in Trinidad und Tobago stattgefunden hatte, auf die Lage im karibischen Meer angesichts des Klimawandels.

An dem zweitägigen Treffen nahmen Außenminister und deren Delegationen aus Santa Lucia, Guyana, Bahamas, Costa Rica, Kuba, Jamaika, Trinidad und Tobago, Venezuela, Dominikanische Republik und Kolumbien sowie Vizeminister aus Mexiko, El Salvador, Nicaragua, Panama und Honduras teil. Außerdem waren Antigua und Barbuda, Barbados, Guatemala, Belize und die Gemeinschaft der Karibischen Staaten (Caricom) mit Delegationen vertreten, während Argentinien, Finnland, Spanien, Serbien, die Türkei, Indien und die Europäische Union als Beobachter teilnahmen.