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Photo: 19DIGITAL

MANAGUA - Persönlichkeiten, Bürger und Vertreter von Organisationen hoben die Fortschritte Nicaraguas im wirtschaftlichen und sozialen Bereich hervor, als der neunte Jahrestag seit Beginn der zweiten Etappe der sandinistischen Revolution begangen wurde, berichtete PL.

Die Rückkehr an die Macht der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront im Jahr 2007 bedeutete den Beginn einer Reihe von Umgestaltungen, wie zum Beispiel reguläre Arbeitsverhältnisse, die nach Angaben von Pro -Nicaragua seitdem mit einer durchschnittlichen Rate von 7% pro Jahr anwuchsen.

Javier Chamorro, Geschäftsführender Direktor dieser Agentur, die sich der Förderung von Investitionen widmet, sagte in Erklärungen, die von El 19 Digital zitiert werden, dass das Land damit begonnen habe, sehr wichtige wirtschaftliche Impulse zu erhalten, wie sich in den Finanzströmen zeige, die ins Land kommen.

In diesem Zusammenhang erklärte er, dass im Jahr 2006 nur 280 Millionen Dollar an Investitionen in Nicaragua getätigt worden waren, während diese im Jahr 2015 fast 1,5 Milliarden erreichen. Die Anzahl der Investorenländer hat sich von 20 im Jahr 2006 auf 40 im Jahr 2014 verdoppelt.

Die Fortschritte sind eindeutig nicht nur in Bereichen wie Wirtschaftswachstum, formelle Beschäftigung oder Investitionen zu verzeichnen, sondern auch in anderen, wie Stromversorgung, die von 54% im Jahr 2006 auf gegenwärtig über 85% anstieg.

Hinzu kommen eine solide makroökonomische Entwicklung, eine niedrige und stabile Inflation, gesunde öffentliche Finanzen und ein robustes Finanzsystem, während nach Angaben der Zentralbank die internationalen Reserven weiter erstarken.

„Das Wichtigste ist, dass die Menschen in Nicaragua selbst Protagonisten ihrer eigenen Umgestaltungen sind, unter der Führung von Präsident Daniel Ortega und der Koordinatorin des Rates für Kommunikation und Bürgerschaft, Rosario Murillo“, sagte der Präsidentenberater Telémaco Ta­la­vera.

„Wir haben einen langen Weg zu gehen, trotz der erzielten Fortschritte, aber wir gehen in die richtige Richtung, und das erzeugt Optimismus“, sagte das Mitglied der Komission des Großen Interozeanischen Kanals, eines Megaprojekts, das das Land weiter transformieren wird, fügt der PL-Bericht hinzu.

Als Teil ihrer Tätigkeit verfolgte die Regierung auch Programme wie „Null Hunger“, die die lokale Nahrungsmittelproduktion fördern, indem es Geflügel und andere Tiere als Zuchtstock in die Hände der Begünstigten übergab, sowie „Null Wucher“, das Kredite mit niedrigen Zinsen vor allem alleinerziehenden dem Haushalt vorstehenden Müttern gewährt.

Eine im Oktober veröffentlichte Studie des Nationalen Instituts für Entwicklungsinformation, an der mehr als 7500 Haushalte der Hauptstadt, aus Gebieten der Pazifikregion, des Zentrums und der Karibikküste beteiligt waren, ging die Allgemeine Armut im Zeitraum 2009-2014 von 42,5% auf 29,6% zurück.