LA PAZ – Der bolivianische Präsident Evo Morales hat am Sonntag versichert, dass die Bewegung zum Sozialismus (MAS) am 21. Februar des Jahres das Referendum zur Modifizierung der Verfassung gewinnen wird, die es dem Amtsinhaber ermöglichen würde, für die Wahlen 2019 abermals zu kandidieren.
“Jeder hat das Recht zu gewinnen. Das habe ich in Santa Cruz gesagt, doch nicht als Verlierer. Es geschah eher in einer Geste der Bescheidenheit. Aber klar ist, und das wissen wir alle: Wir werden beim Referendum am 21. Februar den Sieg davontragen“, bekräftigte der Präsident.
Bei seinem Besuch der Gemeinde von San Francisco in der Provinz Cochabamba sagte Morales: „Das Wichtigste ist, das Volk mittels des Referendums zu Rate zu ziehen“, heißt es bei Prensa Latina.
Über seine Kritiker äußerte er sich so: “Es missfällt ihnen, dass wir das Land aus der Armut geführt und uns politisch und wirtschaftlich befreit haben. Sie würden gerne mit dem Fortschritt der Veränderungen Schluss machen und zu jenem System der Ausbeutung und Ausgrenzung zurückkehren.“
Dem gegenüber hob der erste indigene Präsident in der Geschichte Boliviens das Bewusstsein der bolivianischen Bevölkerung hervor, das den Transformationsprozess, den Bolivien seit 2006 erlebt, erst möglich gemacht habe.
Bei Annahme des Referendums wird das bolivianische Volk 2019 eine weitere Gelegenheit erhalten, über das sozioökonomische Modell abzustimmen, das von der MAS gefördert wird.
In diesem Zusammenhang setzte Morales gestern in Oruro die Übergabe von Werken und Projekten fort, die zum Programm „Bolivien verändert sich, Evo hält Wort“ gehören.




