
Die Su-24 wurde in einem Gebiet im Norden Syriens, nahe der Grenze der Türkei abgeschossen, das man in der Türkei unter dem Namen Turkmena Gebirge kennt.
Wie das russische Verteidigungsministerium laut RIA Novosti mitteilte, flog das abgeschossene Flugzeug, eine SU-24, ausschließlich über syrischem Gebiet und verletzte nicht die Grenze mit der Türkei, was von objektiven Kontrollstellen bestätigt wurde. Das Ministerium informierte außerdem, dass besagtes Flugzeug sich im Augenblick des Einschusses auf einer Höhe von 6000 m befunden habe.
Den zwei Piloten gelang es, die Maschine zu verlassen und einer von ihnen befinde sich in der Hand der syrischen Rebellen. Ein anderer Pilot sei tot, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus dem Video zitierte, das sie von den Rebellen erhielt.
Das ist ein Vorfall, der im Kampf gegen den Terrorismus den Rahmen des Normalen sprengt“, sagte der russische Regierungschef Putin. Das Flugzeug war keine Bedrohung für die Türkei, sondern führte eine Operation gegen den Islamischen Staat auf dem Gebiet Syriens durch. Putin erklärte, dass das russische Flugzeug einen Kilometer von der Grenze der Türkei entfernt angegriffen wurde, aber vier Kilometer von der Grenze auf syrischem Gebiet niedergegangen sei. Außerdem, so betonte er, habe das russische Flugzeug „nicht den Luftraum der Türkei verletzt“.
DIE NATO IM DIENST DES ISLAMISCHEN STAATES ?
Auf die Rolle der Türkei in der syrischen Krise und den Tod einer der Piloten der Su-24 bezugnehmend, fragte sich der russische Staatschef laut TASS:
„ Möchten Sie die NATO in den Dienst des Islamischen Staates stellen?“
„Anstatt sofort Kontakt zu uns aufzunehmen, wie man dies üblicherweise tut, hat sich die Türkei, soweit wir wissen, zunächst einmal an ihre Partner in der NATO gewandt, um mit ihnen die Sache zu besprechen, ganz so, als ob wir es gewesen wären, die eines ihrer Flugzeuge abgeschossen hätten und nicht sie eines der unseren“, sagte Putin im Rahmen eines Treffens mit König Abdullah von Jordanien.
Putin unterstrich, dass Russland die Türkei nicht nur als ein Nachbarland, sondern als befreundetes Land behandelt habe. „Ich weiß nicht, wer das, was heute geschehen ist, braucht. Wir sicherlich nicht“, sagte der russische Regeirungschef.
„Der Angriff gegen die Su-24 wird tragische Konsequenzen für die russisch-türkischen Beziehungen haben“, fuhr er fort.
„Der Verlust des Flugzeugs heute ist, als ob uns die Komplizen des Terrorismus von hinten erdolcht hätten. Das was heute geschehen ist, kann man nicht anders bezeichnen“, erkärte er.
Der Präsident machte deutlich, dass Russland „Verbrechen, wie das, was heute geschehen ist, nicht dulden wird“.
Laut Putin hat die Russische Föderation seit längerer Zeit festgestellt, dass die Erdöllieferungen, die in die Türkei kommen, aus den Zonen stammen, die von syrischen Terroristen kontrolliert werden.
DER VORFALL MIT DER RUSSISCHEN SU -24
„ Das russische Militärflugzeug Su-24 war auf dem Rückflug zum Jmeimim Stützpunkt, als es von einem türkischen Jagdflugzeug F-16 auf syrischem Gebiet abgeschossen wurde“, verlautbarte das Verteidigungsministerium, das hinzufügte, dass „die Analyse der registrierten Flugdaten eindeutig zeigt, dass keine Verletzung des türkischen Luftraums vorgelegen hat“, heißt es bei RIA Novosti.
Laut Haberturk ist das Flugzeug in einer Zone im Norden Syriens, nahe der Grenze zur Türkei niedergegangen, die die Türken unter dem Namen Turkmena Gebirge kennen.
CNN Turk meldet, dass die Luftwaffe der Türkei ein Militärflugzeug abgeschossen habe, das den Luftraum des Landes verletzt habe. (entnommen aus RT)




