OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

PARIS – Die Unesco hob die Zusammenarbeit Kubas in der Konfrontation mit der Ebola-Epidemie in mehreren afrikanischen Ländern sowie dessen Leistungen in Wissenschaft und Bildung hervor.

Im Bericht der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) über Wissenschaft mit Ausblick auf 2030, der im Rahmen des XXXVIII Generalkonferenz dieser Institution vorgelegt wurde, wird anerkannt, dass Kuba hunderte von Ärzten und Krankenschwestern als Ausdruck der Solidarität mit dem afrikanischen Volk entsendet hat.

„Die Angehörigen des kubanischen Gesundheitswesens erfüllten eine ehrenvolle Mission in Afrika, indem sie über 400 Menschenleben retteten und erreichten, dass die allgemeine Letalitätsquote 24,4% nicht überstieg“, wird im Bericht betont.

Die Ebola-Epidemie verursachte in der Region von März bis Dezember 2014 den Tod von etwa achttausend Menschen.

Im Bericht wird auch darauf hingewiesen, dass Kuba das lateinamerikanische Land ist, das mehr als ein Prozent des BIP der Hochschulbildung widmet, mit 4,47%, gefolgt von Bolivien mit 1.61 %.

Darüber hinaus sei es weiterhin das beliebteste Land für Studierende aus anderen Ländern des Kontinents. Im vergangenen Fünfjahrzeitraum habe Kuba in seinen Hochschuleinrichtungen über 17.000 ausländische Studenten aufgenommen, wird unterstrichen.